Borussia Dortmund im Fokus (Andreas Kern)
16 Oct
Dirk Uhle („DU65“) zum Beispiel hat bei seinem wikifolio „ Value+ “ schon zu Beginn der vergangenen Woche bei einem Kurs von 4,24 Euro mit dem Aufbau einer BVB-Position begonnen. Durch die anschließend sukzessiv erfolgte Aufstockung wurde der Einstandskurs auf mittlerweile 4,18 Euro gesenkt. Bei der Kommentierung seiner Trades zeigt sich der Trader vor allem von der Arbeit des Geschäftsführers Hans-Joachim „Aki“ Watzke angetan: „Man muss Herrn Watzke ein Kompliment machen: Sieht ganz so aus, als hätte er inmitten eines zyklischen Hochs im Markt eine stattliche Kapitalerhöhung durchgezogen. Jedenfalls sitzen Puma, Signal Iduna und auch Evonik schon nach kurzer Zeit auf nicht unerheblichen Buchverlusten“. Mit anderen Worten: Der BVB h... » Weiterlesen
Regulierung, Kontrolle und weit überzogene Bankensteuer (Wilhelm Rasinger)
16 Oct
Die hemmungslose Deregulierung und der perverse Glaube an die Allmacht der Märkte haben zu Exzessen geführt, unter denen die Staaten und Steuerzahler schwer leiden. Das Pendel schwingt derzeit in die andere Richtung: es werden ständig neue Vorschriften in Kraft gesetzt, umfangreiche Berichtspflichten definiert und ein bürokratischer Apparat aufgebaut, der sich mit all diesen Themen beschäftigen und umfassend kontrollieren muss. Über die enormen Kosten dieser Regulierungswut wird nicht gesprochen sondern ständig betont, dass dies ja alles im Interesse des Anlegerschutzes notwendig ist. Die Wirksamkeit und Effizienz der vielen Maßnahmen wird nicht hinterfragt. Besonders die Banken stöhnen neben einer weit überzogenen Bankensteuer unter dieser Entwicklung. ... » Weiterlesen
Endlich kracht es – Finanzielle Stabilität über alles… (Daniel Koinegg)
16 Oct
Ich kann mich noch gut an einen Urlaub im Jahr 2011 in Südfrankreich gemeinsam mit meiner Freundin erinnern. Es war Mitte September und die Eurokrise hatte sich damals derart zugespitzt, dass sich die Börsen europaweit stark verbilligten. Unter ihnen freilich der ATX, der zumeist eine Klasse für sich ist, wenn es darum geht, in sich zusammen zu fallen. Daran hat sich bis dato offenkundig nicht viel geändert. Zum Teil muss man sich leider eingestehen, dass ein gewisser „Österreich-Abschlag“ in Relation zu den welt- und europaweiten Leitbörsen gerechtfertigt ist. Die politische Grundeinstellung im Land ist seit geraumer Zeit äußerst anleger- und überhaupt kapitalmarktfeindlich. Man bedenke beispielsweise die Kursgewinnsteuer, die seit einigen Jahren ... » Weiterlesen
Die Talfahrt an den Börsen geht weiter; Was sind die Ursachen? Gibt es überhaupt w...
16 Oct
Heute büßte auch der breit gestreute S&P 500 Index seine bisherigen Jahresgewinne von 2014 ein, und der Angst-Indikator VIX (der Volatilitätsindex des S&P 500) erreichte seinen höchsten Stand seit fast 3 Jahren. Damit ist der S&P 500 jetzt 9% von seinem bisherigen Höchststand entfernt. Das klingt zwar nicht weiter tragisch, aber die Dynamik mit der diese Talfahrt von statten ging kann sich sehen lassen. Immerhin ist seit diesemHöchstand nicht einmal ein Monat vergangen(18.9.2014) und die richtige Talfahrt hat erst in den letzten 10 Tagen eingesetzt. S&P 500 von Oktober 2013 – Oktober 2014 VIX von Oktober 2013 – Oktober 2014 In den beiden Charts sieht man das bildlich: Der Fall des Marktes im oberen Chart (S&P 500) und der gleichzeitig... » Weiterlesen
Ein grosses Gerücht zum Kurssturz an der Wiener Börse
15 Oct
Es rumort und es rumort immer lauter, dass einer der wichtigsten Österreich-Fonds aufgelöst wird und so aktuell scheibchenweise Bestände von immer den gleichen Aktien abgebaut werden. So schonend das am Wiener Markt halt geht. Und das geht nicht schonend. Aber halt mehrmals fünf Prozent statt einmal 20 Prozent. Immer wenn Geld in den Markt kommt, wird weiter abgebaut. Anbei die grossen Verlierer des vergangenen Monats (bei Klick auf "Zur Animation" kommt man zu weiteren Details) Nicht überall gab es schon grosse begleitende Gewinnwarnungen, da werden ziemlich offensichtlich Wetten aufgelöst. ATX RBI, Wienerberger , OMV , voestalpine , Zumtobel , Erste Group , Andritz , Immofinanz , Lenzing , CA Immo: Zur Animation Österreich Palfinger , Kapsch ... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24