DAX auf dünnem Eis (Christian Henke)
05 Jan
Doch recht schnell drehte die Stimmung erneut zugunsten der Bären. Zeitweise rutschte der DAX unter die Marke bei 10.200 Punkten. Zur Stunde trauen sich die heimischen Anleger wieder auf das Frankfurter Börsenparkett zurück und greifen bei den Dividendenpapieren beherzt zu. Charttechnik Charttechnisch spitzt sich die Situation beim heimischen Börsenbarometer allmählich zu. Die mittelfristige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 10.270 Punkten ist unter Druck geraten. Bei einem Tagesschlusskurs darunter sollte ein Test der psychologischen Marke bei 10.000 Zählern in Betracht gezogen werden. Gelingt dagegen die Verteidigung, könnte es zu einer technischen Gegenbewegung in Richtung des 61,8%-Fibonacci-Retracements bei 10.494 Punkten kommen. Aktie im Blick Im heutige... » Weiterlesen
Meine Spuren im Schnee (Werner Schrittwieser)
05 Jan
Nach dem gestrigen Schneefall erstrahlte der heutige Morgen in einem prächtigen Weiß. Das musste ich gleich ausnutzen und wollte unbedingt eine Runde drehen. Bei -7°C hieß es aber noch gut einpacken, dann sollten aber auch diese Temperaturen kein Problem mehr sein – ausgestattet mit dünnen Skisocken, kurzer und langer Tight sowie vier Schichten am Oberkörper, Haube, Handschuhe und Buff. Nach einem kurzen Asphaltstück bog ich auch schon ein auf Feldwege, auf denen ich meine eigenen Spuren im Schnee ziehen konnte – einfach herrlich. Obwohl es so kalt war, die kalte Winterluft und die Einsamkeit (auf weiter Flur komplett alleine unterwegs) haben schon seinen eigenen Reiz. Eine Stunde und rund 11,5 Kilometer später kehrte ich wieder zurück &ndash... » Weiterlesen
Dow Jones: Dunkle Wolken über der Wall Street (Christian Henke)
05 Jan
Zu diesem Zeitpunkt sah es nach einer Rückkehr in den mittelfristigen Aufwärtstrendkanal aus. Doch dieses Szenario trat letztendlich nicht ein. Die untere Trendlinie des besagten Aufwärtstrendkanals stellte sich als zu hartnäckig heraus. Der Dow Jones Industrial konnte diese Hürde nicht überspringen und musste sich prompt davon nach unten verabschieden. Folglich rutschte die US-amerikanische Leitbörse in den seit Mai 2015 intakten Abwärtstrendkanal zurück. Über der Wall Street ziehen derzeit dunkle Wolken auf. Die untere Begrenzung der Schiebezone bei 17.150 17.115 Punkten steht möglicherweise kurz vor dem Fall. Bei einem Wochenschlusskurs darunter müsste aus charttechnischer Sicht mit einem Test der unteren Trendkanallinie bei aktuell 16.760... » Weiterlesen
DAX hinter roten Vorzeichen – China-Crash wirkt nach (Gregor Kuhn)
05 Jan
Am Vortag hatte der Dax angesichts massiver Abschläge im Reich der Mitte den schwächsten Handelsstart in ein neues Kalenderjahr seit 1988 hingelegt. Als Auslöser fungierten schwächer als erwartet ausgefallene Industriedaten, die zu erneuten Sorgen um die konjunkturelle Entwicklung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft führten. Bei Kursverlusten von sieben Prozent wurde der Aktienhandel in China schließlich ausgesetzt: ein eigens eingeführter Sicherungsmechanismus, der damit just am ersten Handelstag des Jahres zum Einsatz kam. Der deutsche Aktienindex verlor in der Folge mehr als vier Prozent. Als weiterer Belastungsfaktor erwies sich zudem der eskalierende Konflikt zwischen den Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran, nachdem die Saudis über das Woch... » Weiterlesen
EUR-USD: Zwischen Hoffen und Bangen (Christian Henke)
05 Jan
Zum einen befindet sich die europäische Gemeinschaftswährung auf Monatsbasis in einem bis zum heutigen Tag intakten Abwärtstrendkanal. Allerdings konnte, zum anderen, auf dieser Zeitebene der langfristige Aufwärtstrend verteidigt werden. Die aus dem Jahr 1985 stammende Trendlinie wurde letztmalig im November und Dezember 2015 erfolgreich getestet. Auch im März des vergangenen Jahres konnte der langfristige Aufwärtstrend Schlimmeres verhindern. Etwaige technische Gegenbewegungen endeten bislang jedoch an der horizontalen Widerstandslinie bei etwa 1,1500 USD. Erst oberhalb der genannten Barriere könnte sich der EUR-USD Platz verschaffen und in den Bereich bei 1,2360 USD vorstoßen. Aber von diesem Ziel ist das Währungspaar zurzeit noch recht weit entfernt. V... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24