Gold: Neuerlicher Versuch einer Bodenbildung (Christian Henke)
06 Jan
Dabei näherten sich die Notierungen der psychologischen Marke bei 1.000 USD je Feinunze. Dieser Bereich wurde mit 1.046 1.047 USD im November bzw. Dezember 2015 annähernd erreicht. Erfreulich ist, dass diese Verlaufstiefs bislang nicht unterschritten wurden. Somit keimt erneut Hoffnung auf eine Bodenbildung auf. Allerdings ist der Goldpreis davon noch ein gutes Stückentfernt. Einige Widerstände gilt es dafür aus dem Weg zu räumen. Dazu zählen die Schiebezone bei 1.081 1.077 USD, der fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei momentan 1.116 USD, die Preisspanne bei 1.132 1.147 USD sowie die alt bekannte waagerechte Trendlinie bei 1.180 USD. Zu guter Letzt sollte dann noch die obere Trendlinie des seit April 2013 intakten Abwärtstrendkanals bei aktuell 1.206 ... » Weiterlesen
DAX: Geopolitische Risiken nehmen zu (Christian Henke)
06 Jan
Der Jahresauftakt ist bislang misslungen. Neben anhaltenden Konjunktursorgen belasten die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sowie der wieder eskalierende Atomstreit mit Nordkorea die internationalen Aktienmärkte. Charttechnik Gestern schloss der DAX knapp oberhalb der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei aktuell 10.270 Punkten. Zu Beginn der heutigen Handelssitzung notiert der deutsche Leitindex erneut darunter. Bei einem Schlusskurs unterhalb der genannten Unterstützung müsste mit einem Test der psychologischen Marke bei 10.000 Zählern gerechnet werden. Konjunktur Der Terminkalender ist mit Konjunkturdaten heute gut gefüllt. Neben einigen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone, werden in den USA die Beschäftigungszahlen des privaten Anbieters AD... » Weiterlesen
Warum es im DAX 2016 nicht weniger spannender zugeht als 2015 (Christian-Hendrik K...
06 Jan
Nachdem die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) zum Ende des vergangenen Jahres 2015 für klare Verhältnisse gesorgt hatten, dürften Anleger am deutschen Aktienmarkt nun auch auf einen guten Start in das Börsenjahr 2016 hoffen. Die überraschende Aufgabe des Franken-Mindestkurses gegenüber dem Euro durch die Schweizerische Nationalbank, EZB-Anleihenkäufe, eine Korrektur an den chinesischen Aktienmärkten und die dortigen Wachstumssorgen sowie die Unsicherheit über den Zeitpunkt der Leitzinserhöhung der Fed - das waren nur einige Aspekte, die zu einem turbulenten Börsenjahr 2015 beigetragen hatten. Im DAX sorgten diese für teilweise deutliche Ausschläge. Auf ein neues Allzeithoch im Frühjahr folgten ein schw&au... » Weiterlesen
Aktien 2016: Infineon auf dem Weg zurück zu alter Stärke (Marc Schmidt)
06 Jan
Das Jahr 2015 war für Anleger des Chipherstellers Infineon (WKN 623100) ein Spitzenjahr. Ein Kursplus von über 50 Prozent konnten schließlich nur wenige DAX-Titel verbuchen. Das neue Jahr bietet die Chance die Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Im vergangenen Jahr sorgten vor allem eine höhere Dividende, starke Umsatzzuwächse sowie die erfolgreiche Übernahme des US-Halbleiterherstellers International Rectifier für gute Laune bei den Anlegern. Mit Blick auf die Geldpolitik in den USA könnte zudem der Euro-Dollar-Kurs 2016 für weiter positive Effekte bei Infineon sorgen. Chart: Comdirect Die Charttechnik zeigt bei Infineon inzwischen wieder klar grüne Vorzeichen aus. Der Kurseinbruch in der Jahresmitte scheint vergessen. Die langfristige Aufwärt... » Weiterlesen
2016 wird das Jahr der MUT-Bürger (Martin Theyer)
06 Jan
Ich freue mich nun nach meiner intensiven Studienzeit am IMD wieder einmal im Monat mich meinem Blog widmen zu können. 2015 war für mich persönlich aber auch politisch ein spannendes Jahr. Wieder haben Krisen mich beschäftigt: Neben Griechenland und der damit verbundenen Eurokrise, kam die Flüchtings- und damit die Europakrise auf uns zu. Ich meine, dass wir auch 2016 uns intensiv mit diesen Krisen beschäftigen werden müssen. Die Finanzkrise ist bei weitem noch nicht überwunden, da unsere Politiker das viele Geld nicht in nachhaltige Strukturen, wie Schulen, Universitäten oder Stärkung des Wirtschaftsstandortes gesteckt haben, sondern in marode Banken wie die Hypo Alpe Adria oder ÖVAG. Zusätzlich wurde von den Verantwortlichen die Flüchting... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24