Quickcheck Semperit AG (Daniel Koinegg)
08 Jan
Es wird wieder Zeit für eine umfangreichere Analyse eines österreichischen Unternehmens, weshalb ich mich in den nächsten Wochen tiefergehend mit dem mid cap Semperit AG Holding (AT0000785555) auseinander setzen möchte. Dieses Unternehmen wurde vor knapp eineinhalb Jahren schon mal im Rahmen eines Gastartikels über Charttechnik im Bargain Magazine behandelt . Begonnen wird die Analyseserie wie bereits bei SBO AG oder auch Binder + Co AG gewohnt mit einem obligatorischen „Quickcheck“. Die Vorgeschichte der Semperit Die Wurzeln des Unternehmens lassen sich bis in die Zeit der österreichischen Monarchie zurückverfolgen. Wie so viele heimische Unternehmen hatte auch die Semperit AG turbulente Phasen vor allem während des zweiten Weltkrieges. Bis Anfan... » Weiterlesen
Stabilisierung zum Wochenausklang – NFPs im Fokus (Gregor Kuhn)
08 Jan
Stabilisierungstendenzen im Reich der Mitte schlagen sich auch hierzulande positiv nieder. Zur Stunde sortiert sich der Dax wieder oberhalb von 10.000 Punkten ein, nachdem er angesichts massiver Abgaben in China am Vortag noch bis auf 9.810 Punkten nachgegeben hatte. Deutlich erholen kann sich auch der Ölpreis. Am Freitag richtet sich der Blick nun vom Fernen Osten auf die Vereinigten Staaten, wo am Nachmittag der offizielle monatliche US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls) für Dezember zur Veröffentlichung ansteht. In diesem Kontext wird außerhalb des Agrarsektors mit einem Job-Wachstum von 200.000 neuen Stellen gerechnet, während hinsichtlich der Arbeitslosenquote ein Rückgang auf 4,9 Prozent erwartet wird. Aktuell notiert der Dax bei 10.042 Punkten 0,6 Prozent ... » Weiterlesen
GBP-USD: Cable versucht Bodenbildung (Christian Henke)
08 Jan
Infolgedessen rutschte das Währungspaar GBP-USD sowohl unter die Schiebezone bei 1,5132 1,5108 USD als auch die Preisspanne bei 1,5000 USD. Damit war die Talfahrt jedoch noch nicht zu Ende. Auch die zweite abwärts gerichtete Fächerlinie wurde unterschritten. Trauriger Tiefpunkt war das Erreichen der waagerechten Trendlinie bei 1,4555 USD. Diese Unterstützung wurde auch gleich zu Beginn des neuen Jahres angesteuert. Allerdings blieb ein Rutsch darunter aus. Im Wochenchart besteht nun die Chance auf eine Bodenbildung. Für ein Gelingen einer Trendumkehr bedarf es jedoch eines Sprunges über einige Hürden. Dies sind die erwähnte zweite Fächerlinie bei 1,4815 USD, die bereits beschriebenen Schiebezonen, die dritte Fächerlinie bei aktuell 1,5228 USD und die f... » Weiterlesen
Rohöl: Müssen Anleger sich in 2016 auf weitere Preisstürze einstellen? (Christian-...
08 Jan
Ölpreis-Bullen, die sich nach dem Preissturz in der zweiten Jahreshälfte 2014 eine Erholung der Notierungen in 2015 gewünscht hatten, wurden herbe enttäuscht. Der Preis für das „schwarze Gold“ geriet sogar noch mehr unter Druck. Kurzfristig scheint sich daran auch nichts zu ändern, mittel- bis langfristig bleiben jedoch Hoffnungsschimmer. Aktuell müssen sich Rohstoffinvestoren erst einmal weiter mit Preisen - sowohl für die US-Sorte WTI als auch für die Nordseesorte Brent - im Bereich ihrer Mehrjahrestiefs begnügen. Auch zu Beginn dieses Jahres stehen weiterhin der Kampf um Marktanteile am weltweiten Ölmarkt und die damit verbundenen Überkapazitäten im Fokus. Es tritt zum Beispiel die Organisation erdölexportierender Lä... » Weiterlesen
RWE: Besserung in Sicht? (Marc Schmidt)
08 Jan
Die RWE-Aktie (WKN 703712) verlor 2015 auf Jahressicht etwas mehr als 50 Prozent an Wert. Dank der jüngsten Börsenturbulenzen in China war der Start in das Jahr 2016 ebenfalls nicht besonders rosig. Jetzt kommt es auf die anstehende Aufspaltung an. Diese soll bei den Essenern nach Jahren der Krise für einen Befreiungsschlag sorgen. Beim Konkurrenten E.ON (WKN ENAG99) hatte eine ähnliche, bereits umgesetzte Aufspaltung, noch nicht die ganz große Wende gebracht. Allerdings konnte man im vergangenen Jahr gut beobachten, dass Investoren E.ON gegenüber RWE aufgrund der Aufspaltungspläne bevorzugten . RWE wird jedoch, anders als E.ON, die zukunftsträchtigen Bereiche wie Erneuerbare Energien abspalten und an die Börse bringen. Zuvor ist jedoch ein Großreine... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24