Constantia Packaging: Keine Lösung in Sicht (Wilhelm Rasinger)
03 Feb
Vor fünf Jahren wurde der Gesellschafterausschluss (Enteignung, Squeeze Out) durchgezogen. One Equity Partner (OEP) hat die drei Teilkonzerne AMAG, Duropack und Constantia Flexibles inzwischen zu sehr attraktiven Preisen verkauft. Die handelnden Manager unter Führung von Hanno Bästlein haben mit Millionenbeträgen profitiert. Am 28.1.2016 fand eine Sitzung statt, um die angemessene Nachbesserung festzustellen. Der Gutachter Dr. Klaus Rabel hat sein Bewertungsgutachten souverän erläutert und gegen kritische Anmerkungen verteidigt. Er berechnete eine Bandbreite von 67,55 bis 71,29 EUR, woraus sich eine Nachzahlung von 20,55 bis 24,29 EUR plus Zinsen von 4 % p.a. ableitet. Die Plausibilitätsberechnungen liegen deutlich mit 80 bis 88EUR über dem auf Basis der DCF-Method... » Weiterlesen
Eurokrise? Noch längst nicht vorbei! (Stefan Böhm)
03 Feb
Beschleicht Sie auch hin und wieder das unangenehme Gefühl, eigentlich auf einem Pulverfass zu sitzen, weil es offensichtlich nicht mehr um Themen wie Konjunktur, Wachstumsaussichten und Innovationen geht, sondern nur noch darum, welche Maßnahmen die Notenbanken als nächstes beschließen werden? Damit sind Sie nicht allein! Fakt ist: Die Eurokrise ist nicht gelöst und allen gegenteiligen Meldungen zum Trotz wächst das Ungleichgewicht zwischen den starken Ländern, wie etwa Deutschland und Holland, und schwachen Kandidaten, wie Irland, Portugal oder Griechenland. Unter dem Strich ist es egal wer gerade mehr Schulden macht, denn wir werden gemeinsam dafür geradestehen. Aber, das ist wichtig bei der Betrachtung des Euro, gegenüber dem Dollar bei unseren amerika... » Weiterlesen
Japanische Verhältnisse: 10-jährige Renditen flirten mit negativem Bereich (Monika...
03 Feb
Unsichere Zeiten herrschen derzeit an den Börsen, und damit fliehen die Anleger wieder vermehrt in Anleihen. In Japan hat die Notenbank erstmals die Leitzinsen in den negativen Bereich gesenkt und damit die Nachfrage nach Staatsanleihen zusätzlich angeheizt. Damit sind am Mittwoch die Renditen auf 10jährige japanische Bonds erstmals bis auf Haaresbreite an den Nullpunkt herangekommen, eine negative Rendite für 10jährige japanische Anleihen scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein. Das ist insofern bedeutsam, als Japan damit der erste große Rentenmarkt weltweit wäre, bei dem die 10jährigen Renditen negativ sind. In der Schweiz ist das auch der Fall, dort ist der Markt aber viel kleiner. Wenn die Renditen auf Anleihen in den negativen Bereich sinken, wissen die A... » Weiterlesen
Syngenta: Kein Wunschkonzert (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
03 Feb
Solche Aussagen hatte man sich beim US-Konzern Monsanto (WKN 578919 ) vonseiten von Syngenta (WKN 580854 ) gewünscht: „Der Verwaltungsrat von Syngenta ist der Auffassung, dass die vorgeschlagene Transaktion den Interessen aller Stakeholder entspricht und empfiehlt den Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen.“ Nur kam es nicht dazu. Stattdessen soll das Schweizer Unternehmen nun nach China gehen. Der Chemiekonzern ChemChina erhält den Zuschlag für rund 43 Mrd. US-Dollar . Schon zum Ende dieses Jahres will man die Transaktion abschließen. Allerdings bleibt die Frage, ob die Behörden in der EU und in den USA ihr OK geben werden. Wenn es um die reine Wettbewerbssituation geht, dürfte der Deal mit ChemChina eher durchgewunken werden, als es im Fall ... » Weiterlesen
EUR-USD: Kreuzwiderstand erneut im Fokus (Christian Henke)
03 Feb
Sowohl die waagerechte Trendlinie bei 1,1000 USD als auch der fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 1,0965 USD verhindern ein Vormarsch in höhere Kursregionen. Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass es für den EUR-USD bei einem wiederholten Scheitern an dem besagten Widerstandsbündel erneut in Richtung der Unterstützung bei 1,08 USD geht. Im Original hier erschienen: EUR-USD: Kreuzwiderstand erneut im Fokus » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24