Deutsche Bank: Es hört einfach nicht auf (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
04 Feb
Nachdem die Deutsche Bank (WKN 514000 ) Rekordverluste vermeldet und Marktteilnehmer damit ordentlich verärgert hatte, vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht negative Analystenkommentare zum deutschen Bankenprimus gibt. Auch am Donnerstag äußerten sich einige Marktexperten zu den Aussichten des Instituts. Bei der BNP Paribas hatte man bereits am Mittwoch das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 25,00 auf 17,00 Euro nach unten gefahren und das Rating von „Neutral“ auf „Underperform“ geändert. Aus Analystensicht werde eine weitere Kapitalerhöhung immer wahrscheinlicher. Auch ein Grund, warum der DAX-Wert bei den Franzosen zu den unattraktivsten Papieren unter den europäischen Bank-Aktien zählt. Bei der UBS reichte es wenigste... » Weiterlesen
ThyssenKrupp: Da gehen einem die Argumente aus… (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
04 Feb
ie Hauptversammlung bei thyssenkrupp (WKN 750000 ) stand wahrlich unter keinem guten Stern. Turbulenzen am Stahlmarkt und Konjunktursorgen sorgten für miese Stimmung und Unsicherheiten in Bezug auf den Geschäftsausblick. Doch so langsam könnten Anleger wieder über einen Einstieg in den DAX-Wert nachdenken. Schließlich hat die thyssenkrupp-Aktie allein seit Jahresbeginn 2016 mehr als 25 Prozent an Wert eingebüßt. Schnäppchenjägern dürfte außerdem das 2017er-KGV von 8,5 gefallen. Es dürfte wohl die günstige Bewertung gewesen sein, die die Analysten bei der BNP Paribas dazu veranlasst hat, das „Outperform“-Rating für thyssenkrupp zu bestätigen, obwohl das Kursziel aufgrund gesenkten Gewinnerwartungen und eines sp&... » Weiterlesen
K+S und ProSiebenSat.1: Dieses Mal ist es ernst (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
04 Feb
So richtig neu sind Spekulationen um einen DAX-Abstieg des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88 ) nicht. Auch ein Aufstieg des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 (WKN PSM777 ) in die erste deutsche Börsenliga wurde bereits häufig diskutiert. Doch jetzt scheint es endlich so richtig ernst zu werden . Als im Vorjahr Potash (WKN 878149 ) K+S übernehmen wollte, schien es, als würde sich die Sache mit dem DAX-Abstieg der Kasseler von alleine erledigen. Nachdem sich die Übernahme selbst jedoch erledigt hatte und die K+S-Aktie zuletzt aufgrund der allgemeinen Börsenturbulenzen sowie der Abschwächung am Markt für Kalidünger deutlich an Wert eingebüßt hatte, könnte sie in wenigen Wochen im MDAX vertreten sein. Chart: Comdirect... » Weiterlesen
DAX mit erneutem Rebound – Aktienmärkte im Trampolin-Modus (Gregor Kuhn)
04 Feb
Am Vortag war der Dax noch angesichts überraschend schwacher US-Konjunkturdaten bis auf 9.350 Zähler gerutscht. Im späten Handel deutlich erholte US-Börsen sorgen nun auch hierzulande für entsprechenden Auftrieb. Nach wie vor fahren die Anleger jedoch auf Sicht. Angesichts der großen Nervosität, abzulesen an der extremen Volatilität, wagen sich Investoren derzeit noch kaum aus der Deckung. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, wie nachhaltig die momentan zu beobachtende Aufwärtsbewegung ausfällt. Zuletzt waren sämtliche Gegenreaktionen gen Norden postwendend wieder abverkauft worden. Angesichts konjunktureller Sorgenfalten auch in den USA werden am heutigen Tag vor allem Wirtschaftszahlen aus den Vereinigten Staaten in den Fokus rücken.... » Weiterlesen
Ölpreis lastet auf den Börsen (Monika Rosen)
04 Feb
Der Ölpreis ist vergangenes Jahr um rund ein Drittel eingebrochen, seit Mitte 2014 beträgt das Minus sogar 70 Prozent. Ausgelöst wurde die Talfahrt einerseits durch ein weltweites Überangebot, andererseits auch durch einen Dämpfer bei der Nachfrage, Stichwort konjunkturelle Verlangsamung in den Schwellenländern. Die großen Öl-Konzerne setzen deswegen auf einen rigorosen Sparkurs. Analysten zufolge werden die Investitionen aller Anbieter 2016 auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren fallen - auf USD 522 Mrd. Es wäre das erste Mal seit 1986, dass die Branche in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ihre Investitionen drosselt. Chevron, die Nummer zwei in den USA, hatte zuletzt den ersten Quartalsverlust seit mehr als 13 Jahren ausgewiesen. Im Markt stellt man sich... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24