3834 Prozent Rendite und ein Dax von 20.000 Punkten (Ulrich W. Hanke)
01 Mar
3.834 Prozent Rendite und ein Dax von 20.000 Punkten An solche Werte müssen wir uns erst noch gewöhnen: Der Dax steht aktuell bei 11.402 Punkten. Da schneiden viele Portfolios gut ab. Doch hüten Sie sich vor allzu großen und vergleichslosen Renditeversprechen. John Neff, 1931 in Wauseon, Ohio geboren, ist als bester Fondsmanager aller Zeiten in die Geschichte eingegangen. Mit seinem Fonds Vanguard’s Windsor erzielte er in seiner aktiven Zeit von 1964 bis 1995 eine Rendite von insgesamt 5.546 Prozent. Das hört sich irre an! Es bedeutet aber nichts anderes als 13,7 Prozent pro Jahr. Der US-Index S&P 500 erreichte im gleichen Zeitraum jährlich ein Plus von 10,6 Prozent. Neff schaffte also eine jährliche Outperformance von durchschnittlich 3,1 Prozent ü... » Weiterlesen
Die Perestroika das Kapitalismus - Episode 17: Geschichte der Spekulationskrisen u...
01 Mar
(Die bisher veröffentlichten Episoden dieser Serie finden sich unter www.facebook.com kwoltron notes ) Nächste Episode: Die unsichtbare Hand Der Begriff Spekulation kommt vom lateinischen speculari, spähen, beobachten; von einem erhöhten Standpunkt aus in die Ferne spähen. Ziel einer jeden wirtschaftlichen Spekulation ist es, einen finanziellen Vorteil durch die mögliche Realisierung einer erwarteten Markteinschätzung zu erzielen. Das finanzielle Ergebnis einer jeden Spekulation besteht dabei stets in der Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eines Marktgegenstandes, bereinigt um Kosten des Handels. Erfolgreiche Spekulationen sind hauptsächlich auf das frühzeitige Erkennen und Ausnutzen von vermuteten Fehleinschätzungen des Marktes d... » Weiterlesen
Südzucker – Charttechnik vs. Goldman Sachs (Robert Schröder)
28 Feb
Im Februar konnte die Südzucker-Aktie um 22,47 % zulegen. Das war der beste Monat seit 1998. Läutet diese Bewegung nun die langersehnte Trendwende ein? Wo liegen die nächsten Kursziele? Südzucker AG – ISIN: DE0007297004– Börse: XETRA – Symbol: SZU – Währung: EUR Den größten Einfluss auf diesen starken Anstieg hatte sicher die positive Einschätzung von Goldman Sachs vom 3. Februar. Das Analystenhaus hatte die Aktievon “Sell” auf “Neutral” hochgestuft und das Kursziel von 6,70 auf 10,60 Euro angehoben. Wahnsinn! Wenn Sie meine bisherigen Einschätzungen zu Südzucker verfolgt haben, dann erinnern Sie sich sicher an meine fast schon legendäre Analyse vom 19. Oktober 2014 “ Südzucker &ndash... » Weiterlesen
Zinseszins und Geldschöpfung – Mythen entzaubert (Michael Gredenberg)
28 Feb
Unser Geldsystem sowie der Zins und Zinseszinsen hat zahlreiche Kritiker – ist das System unfair und dem Untergang geweiht? Geld entsteht aus dem Nichts. Das habe ich auch in meinen Artikel übe die Geldschöpfung bereits erklärt. Das ist also Fakt: Banken können Geld einfach so aus dem Hut zaubern. ABER: Die Möglichkeit Geld zu erschaffen reicht nicht aus um damit reich zu werden. Eine Bank kann Geld nur Erschaffen, wenn sie in der gleichen Höhe Schulden generiert. Dem Kunden wird bei Kreditvergabe die Kreditsumme auf seinem Konto gutgeschrieben. Mit diesem Geld kann der Kunde machen was er möchte. ER kann darüber verfügen und nicht die Bank. Auf der anderen Seite hat die Bank eine Forderung gegen den Kunden (den Kreditvertrag) mit dem Versprechen, da... » Weiterlesen
Nach der „Rettung“: Griechische Aktien im Fokus, u.a. Alpha Bank und National Bank...
27 Feb
Der griechische Leitindex ASE hat auf Jahressicht 30 Prozent an Wert verloren. Im selben Zeitraum konnte der DAX gut 16 Prozent zulegen. Ende Januar war die Lage in Griechenland sogar noch dramatischer. Doch die (letztlich berechtigte) Hoffnung auf eine Einigung mit der EU hat spekulative Anleger wieder an den Markt zurückkehren lassen. Dadurch konnte sich der ASE auf Monatssicht mit einem Plus von gut 13 Prozent überdurchschnittlich stark entwickeln. Auch bei wikifolio.com engagieren sich mehrere Trader verstärkt in griechischen Aktien. Sehr aktiv war zum Beispiel Kristof Erdmann („Katzenpfote“) der zuletzt gleich in zwei seiner wikifolios griechische Aktien gehandelt hat. In das wikifolio „Trends und Chancen (hohes Risiko)“ wurde bereits Mitte Dezembe... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24