Im Fokus Gold: Die Sache mit der Krisenwährung… (Nicolai Tietze, Marc Schmidt)
15 Jul
Da ein „Grexit“ vorerst abgewendet werden konnte, sollte auch der so genannte „sichere Hafen“ Gold von Investorenseite seltener angesteuert werden. Allerdings waren es zuletzt ohnehin andere Faktoren, die den Goldpreis bestimmten. In einer Marathonsitzung, die erst am Montagmorgen (13. Juli) endete, haben sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone doch noch auf einen Fahrplan zur Griechenland-Rettung einigen können. Die allgemein einsetzende Erleichterung über die Entspannung im griechischen Schuldendrama dürfte der Nachfrage nach der Krisenwährung Gold schaden. Allerdings konnten die Goldpreise in den vergangenen Wochen und Monaten auch dann nicht von der Marktunsicherheit profitieren, als ein so genannter „Grexit“, ein Ausscheiden Grieche... » Weiterlesen
Buchvorstellung “Der Dhandho-Investor” (Daniel Koinegg)
15 Jul
Im heutigen Artikel möchte ich einige Sätze zum Werk des indischstämmigen Value Investors Mohnish Pabrai verlieren, das den vollen Titel „Der Dhandho-Investor: So funktioniert Value-Investing auf Indisch“ trägt. Pabrai möchte in diesem Buch die indische Kultur mit westlichem Kapitalismus vermischen. Zunächst zum Autor ein paar Worte: Mohnish wurde im Jahr 1964 in Bombai geboren. Nach einigen Jahren Berufserfahrung bei Tellabs gründete er sein eigenes Unternehmen mit dem Namen TransTech, welches er um die Jahrtausendwende für eine hübsche Summe verkaufen konnte. Seither betreibt er in Form eines 1-Mann-Unternehmens die Investmentgesellschaft PabraiFunds, die nach dem Vorbild der Buffett-Partnership aufgesetzt ist. Mohnish beginnt sein Werk mit... » Weiterlesen
Fondsmanager stocken Cash auf! (Monika Rosen)
15 Jul
Die starken Schwankungen an der chinesischen Börse und das endlose Drama um die Schuldenkrise in Griechenland haben professionelle Anleger offenbar auch erschreckt: sie haben den Barbestand in ihren Fonds deutlich aufgestockt. Nach einer Umfrage der Bank of America Merrill Lynch hält der durchschnittliche US-Fonds derzeit 5,5% seines Fondsvermögens in Cash, das ist der höchste Stand seit der Lehman Pleite im Herbst 2008. Außerdem gibt die Mehrzahl der befragten Manager erstmals seit längerer Zeit Gold wieder gute Chancen. Aber zum Unterschied von damals ist man jetzt nicht völlig risikoavers, denn die Manager setzen weiter auf Aktien. Die hohen Cash-Bestände kann man daher auch positiven sehen, denn sie gelten als taktische Eingreif-Reserve, sollte sich eine &... » Weiterlesen
VW, Daimler, Deutsche Bank, Thyssen Krupp mit hohen Kupons? Aktienanleihen mit ebe...
15 Jul
Bin auf der Recherche zu einem Artikel auf die Renditematrix von Vontobel gestossen: zertifikate.vontobel.com DE Renditematrix . Für einen Zahlenmenschen wie mich eine äusserst spannende Sache, so sind im 1-Jahres-BereichVW, Daimler, Deutsche Bank, Thyssen Krupp vorne. Freilich muss einem Investor klar sein, was eine Aktienanleihe ist. Aber für Selbstentscheider ist dieses Produkt top, ich werde auch für 100 Tage, 100 Wertpapiere hier mal zuschlagen. Am besten, man stöbert selbst unter zertifikate.vontobel.com DE Renditematrix . "Zur Vereinfachung der Produktsuche geben wir Ihnen mit der neuen Renditematrix für (Protect )Aktienanleihen ein Werkzeug an die Hand, mit welchem Sie durch Filtern eine aktuelle Übersicht über die aktuellen laufzeitabhängigen Rend... » Weiterlesen
Fabasoft über Aktionäre, die Börseplatzwahl, das Gemeinsame mit Palfinger sowie AT...
15 Jul
Leopold Bauernfeind, Teil des längstdienenden Vorstandsduos bei einer österreichischen, börsenotierten AG, über Umbrüche in der Softwareindustrie, die Börse Frankfurt, Aktie und Research. Aus http: www.christian-drastil.com fachheft34_35 . Lieber Herr Bauernfeind, Fabasoft ist eine österreichische AG an der Börse Frankfurt. Bitte beschreiben Sie das Unternehmen kurz. Leopold Bauernfeind: Wir sind ein Softwareunternehmen, wir machen Standardprodukte rund um das Thema Digitalisierung von Geschäftsabläufen. Das geht von Geschäftsdokumenten bei Unternehmen bis hin zum öffentlichen Bereich, wo wir bei grossen Kunden wie dem Bund, Ländern und Städten die elektronische Akte als Rückgrat von eGovernment führen. Dazu auch ve... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24