Neuer Skandal bei VW, Ölpreise geben wieder nach (Christian Kremer, xtb)
04 Nov
AUTOR: Elena Ditzel Marktlage: Am deutschen Aktienmarkt sorgt Europas größter Autobauer VW wieder für schlechte Stimmung. Der Dax verliert 0,1 Prozent und steht aktuell bei 10.947 Punkten, das Tagestief liegt bei 10.905 Punkten. Die Volkswagen-Aktie verlor über 10 Prozent und rutschte sogar unter die 100-Euro-Marke, aktuell hat die Aktie ein Minus von 8,2 Prozent und steht bei 101,90 Euro. Im Frühling hatte die Aktie noch bei 250 Euro gelegen. Nach der Abgasaffäre wurde gestern bekannt gegeben, dass auch die CO2-Werte höher liegen als angegeben. Davon betroffen sind um die 800.000 Fahrzeuge und die wirtschaftlichen Risiken werden auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Dies ist eine neue milliardenschwere Belastung und Anleger fragen sich, wie sich Vo... » Weiterlesen
Nordex trifft den Geschmack der Marktteilnehmer (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
04 Nov
Mit der Übernahme von Acciona Windpower hat der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex (WKN A0D655) den Geschmack von Anlegern und Analysten getroffen. So erhält der Wachstumskurs des TecDAX-Unternehmens einen zusätzlichen Schub. Auch immer neue Aufträge haben eine positive Wirkung auf die Unternehmensaussichten und natürlich den Aktienkurs. Den jüngsten Auftrag konnte Nordex in Großbritannien eintüten . Es sollen acht Turbinen mit zusammen 20 Megawatt für die Erweiterung des Windparkprojekts Pant-y-Wal nahe der Stadt Bridgend an der Südküste von Wales geliefert werden. Natürlich ist auch ein Premium-Service-Vertrag enthalten. Dieser wurde auf 15 Jahre angesetzt. Quelle: Guidants Nachdem die Nordex-Aktie die Börsenturbulenzen de... » Weiterlesen
Drillisch: Es geht rasant weiter (Marc Schmidt)
04 Nov
Die Aktie des Telekommunikationsunternehmens Drillisch (WKN 554550) war am Mittwoch der mit Abstand größte TecDAX-Verlierer. Dabei konnten die Hessen im dritten Quartal 2015 erneut kräftig wachsen und sich auch bei den Zielen für 2015 und 2016 weiter optimistisch zeigen. Offenbar wollten Investoren nach den jüngsten Kurszuwächsen einige Gewinne mitnehmen. Angesichts des Unternehmenswachstums sollte die Drillisch-Aktie jedoch ganz schnell wieder zur jüngsten Rekordjagd zurückkehren. Aktuell fehlen rund 9 Prozent bis zu neuen Höchstständen. Wachstumstreiber waren erneut die jüngsten Zukäufe und die steigenden Kundenzahlen. Im dritten Quartal kletterteder Service Umsatz um 61,3 Prozent auf 113,2 Mio. Euro. das bereinigte EBITDA lag bei 35,3 Mi... » Weiterlesen
Tesla Motors: Die leuchtende Zukunft einer gebeutelten Autobranche? (Christian-Hen...
04 Nov
Wirklich beeindruckend kann man die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal, die Tesla Motors am 3. November vorgestellt hatte, nicht nennen. Trotzdem konnte Konzernchef und Gründer Elon Musk Investoren einmal mehr ein Bild mit einer rosigen Zukunft für den kalifornischen Elektrowagenbauer malen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dieses Bild jemals Realität wird. Der Nettoverlust wurde im September-Quartal auf 230,0 Mio. US-Dollar ausgeweitet, nach 74,7 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Verlust je Aktie lag bei 58 Cents und damit höher als der „Reuters“-Konsens von -50 Cents. Die hohen Verluste wurden insbesondere mit der Markteinführung des SUV „Model X“ und dem Bau der „Gigafactory“ für Lithium-Ionen-Batte... » Weiterlesen
Tesla Motors: Unerschütterliches Vertrauen (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
04 Nov
Tesla Motors (WKN A1CX3T) wies für das dritte Quartal 2015 einen Nettoverlust von 230 Mio. US-Dollar aus. Und auch sonst konnten die Markterwartungen mit dem jüngsten Zahlenwerk nicht gerade pulverisiert werden . Trotzdem schoss die Tesla-Aktie am Dienstagabend nach US-Börsenschluss um 9 Prozent in die Höhe, weil das Anlegervertrauen in den charismatischen Konzernchef Elon Musk wohl unerschütterlich ist. Positiv werteten Investoren das Ziel für die Auslieferungen im Schlussquartal. Dieses liegt bei 17.000 bis 19.000 Autos. Für das Gesamtjahr liegt die Prognose damit bei 50.000 bis 52.000 ausgelieferten Fahrzeugen, nachdem es bis zuletzt 50.000 bis 55.000 Autos und zu Jahresbeginn 55.000 Elektrofahrzeuge waren. Offenbar gefiel Anlegern jedoch der Umstand, dass es wohl... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24