Glasindustrie in der Lausitz vor dem Kollaps ( Finanztrends)
13 Mar
Die deutsche Glasindustrie steckt in der tiefsten Strukturkrise ihrer Geschichte. Hunderte hochqualifizierte Jobs in der traditionellen Glas-Lausitz sind akut bedroht. Gewerkschaften fordern eine politische Kehrtwende, um die Deindustrialisierung zu stoppen. Letzte Solar-Glasfabrik der EU schließt für immer Das Ende kam mit dem Rückzug eines Investors. Die Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) in Tschernitz, einst die letzte Solar-Glasfabrik der Europäischen Union, wird nicht gerettet. Rund 220 Mitarbeiter erhielten im Dezember 2025 ihre Kündigungen; die letzten Beschäftigungsverhältnisse laufen jetzt im März 2026 aus. Anzeige Wenn betriebsbedingte Kündigungen wie in der Glasindustrie drohen, müssen Arbeitnehmervertreter schnell und rechtssicher handeln. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Betriebsrät... » Weiterlesen
MAN sichert Standort Salzgitter mit 160-Millionen-Investition ( Finanztrends)
13 Mar
MAN Truck & Bus beendet den monatelangen Arbeitskampf und sichert seinen Industriestandort in Niedersachsen. Mit einem 160-Millionen-Euro-Paket modernisiert der Lkw-Hersteller sein Servicenetz und qualifiziert seine Belegschaft für die Elektromobilität. Kern des Deals ist ein Zukunftstarifvertrag, der den 2.161 Mitarbeitern in Salzgitter den Arbeitsplatz bis mindestens 2035 garantiert. Durchbruch nach monatelangem Streit Die Ankündigung vom gestrigen Donnerstag markiert das Ende einer Phase der Ungewissheit. Noch im November 2025 hatte der Konzern einen drastischen Sparkurs verkündet: 2.300 Stellen sollten in Deutschland wegfallen, 600 davon allein am Standort Salzgitter. Die Gewerkschaft IG Metall warnte damals vor einem „schleichenden Abbau“ und einer Reduzierung der Belegschaft auf unter 852 Pers... » Weiterlesen
Volkswagen: Welle von Mitarbeiterklagen nach Stellenabbau-Plan ( Finanztrends)
13 Mar
Der Volkswagen-Konzern sieht sich mit einer beispiellosen Flut arbeitsrechtlicher Klagen konfrontiert. Auslöser ist der historische Stellenabbau von 50.000 Jobs bis 2030, den der Vorstand nach einem massiven Gewinneinbruch beschlossen hat. Gleichzeitig verschärft der Konzern die Disziplinarmaßnahmen – und treibt damit Tausende Beschäftigte vor die Arbeitsgerichte. Historischer Stellenabbau provoziert Kündigungsschutzklagen Die Zahlen schockierten: Volkswagen meldete für 2025 einen Gewinneinbruch von 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Als Reaktion bestätigte der Vorstand um CEO Oliver Blume und CFO Arno Antlitz einen drastischen Sparkurs. Bis 2030 sollen allein in Deutschland 50.000 Stellen wegfallen – 35.000 bei der Kernmarke VW, dazu 7.500 bei Audi und 3.900 bei Porsche. Anzeige Angesichts massiver ... » Weiterlesen
Ambia Trading Group Aktie: Ausgelistet ( Finanztrends)
13 Mar
Wer heute nach aktuellen Kursen der Ambia Trading Group sucht, wird an den öffentlichen Börsen nicht fündig. Das schwedische Unternehmen, das einst im Einzel- und Großhandel aktiv war, kehrte dem Spotlight Stock Market bereits vor Jahren den Rücken. Für Anleger bedeutet dieser Schritt bis heute eine erhebliche Einschränkung der Liquidität ihrer Anteile. Der Weg zum Börsen-Aus Der Abschied vom Parkett war das Ergebnis eines gescheiterten Regulierungsprozesses. Im April 2020 setzte der Spotlight Stock Market die Aktie zunächst auf die Beobachtungsliste. Ziel dieser Maßnahme war es, sicherzustellen, dass die Ambia Trading Group alle notwendigen Anforderungen für eine dauerhafte Listung erfüllt. Das Unternehmen entschied sich jedoch gegen den geforderten neuen Listungsprozess. In der Konsequenz entzog die... » Weiterlesen
Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Johanna Hager, Liane Hirner, Adobe, Christoph Bos...
13 Mar
Eine Auswahl der Redaktion von audio-cd.at und boerse-social.com : “Adobe - günstig wie nie” - Öl, Dünger & Zalando steigen, Honda nicht, Autoliv ist stabil Ihr kriegt aktuell 25 € vom Scalable-ETF, wenn ihr ein neues Konto eröffnet und nutzt. Dazu unterstützt ihr auch noch diesen Podcast. Mehr Infos gibt’s hier. Iran schließt Straße von Hormuz weiter. Dünger-Aktien wie K+S explodieren. RWE liefert solide Zahlen. Deutsche Bank zahlt Rekordboni. Morgan Stanley sperrt Private-Credit. BMW & Daimler Truck leiden. Honda macht Verlust. Zalando wächst durch KI. Bumble will auch. Adobe (WKN: 871981) mit KGV von 10. So günstig war die Aktie noch nie. Aber Claude und Co. können inzwischen Design. Wird... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24