23.02.24

Michael Wernbacher vom Wemove Runningstore hat mich, nachdem ich meine Teilnahme am Vienna City Marathon geoutet hatte, mit neuen Schuhen versorgt. Und heute habe ich mit einem kurzen Regenlauf die alten "Patschn" in ihre Pension entlassen. Ein adidas-Carbon-Modell, das mal alles andere als ein Patschn war, sondern ein sehr schneller Schuh, Bild hier https://photaq.com/page/pic/95803/ . Ich hatte diesen Schuh wirklich gern, bin damit mehr als 1000km gelaufen und wohl nochmal 1000km gegangen, irgendwann ist er zum Patschn geworden, hat zu quietschen begonnen, das Carbon war wohl ein bissl down mit der Zeit. Es ist ja immer spannend, wie Schuhe nach ihrer prognostizierten Lebensdauer agieren, dieser hier war super, denn die Beine wurden nie wirklich müde. Auch nach der progostizierten Lebensdauer. Man soll ja hie und da Schuhe wechseln, damit sich der Fuss nicht zu sehr gewöhnt. Andererseits: Tennisschläger wechselt man ja auch nicht (markenübergreifend). Ich freu mich jedenfalls auf die ersten Läufe in den neuen Schuhen und auch auf den Marathon selbst. 

 

Ach, der Herr Draghi! (Max Otte)

27 Nov

Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger, gelegentlich werde ich noch zu Insiderveranstaltungen eingeladen. Und manchmal, gehe ich sogar hin, denn es kann durchaus hilfreich sein, mal wieder reinzuschnuppern. Am 17. November war ich als Gast auf dem European Banking Congress in der Alten Oper in Frankfurt. Nachdem ich gelegentlich darüber gescherzt habe, dass ich Mario Draghi nicht aus der Nähe kennenlernen durfte, ist dies nun vorbei. Ich hätte ihm vom der Empore herab auf den Kopf spucken, oder noch besser: einen Farbbeutel werfen können. Ich muss zugeben, dass der Gedanke irgendwie mein Hirn durchkreuzte. Getan habe ich es dann doch nicht. Zunächst einmal: Draghi wirkt mit seinem schweren Akzept viel „italienischer“ als man es vielleicht glauben möchte. Sehr südl&aum...     » Weiterlesen


 

Die entmachtete Bundesbank und der Krieg gegen das Gold (Max Otte)

19 Dec

Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger, ich sprach an dieser Stelle und in meiner Streitschrift Rettet unser Bargeld vom „Krieg gegen das Bargeld“ (www.rettet-unser-bargeld.de). Dieser Ausdruck kommt nicht von mir, sondern vom amerikanischen ultraliberalen Ökonomen Joseph Salerno, der die Verdrängung des Bargelds als Angriff auf unsere bürgerliche Freiheit als erster thematisiert hat. Auch Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele benutzt den Begriff, um die starke Koalition der Interessengruppen zu beschreiben, die das Bargeld abschaffen oder in Randbereiche verdrängen wollen. Die Bundesbank steht hinter dem Bargeld. Aber sie ist ja letztlich entmachtet und hat nichts mehr zu sagen. In Indien wurden nach dem 8. November auf einmal alle 500- und 1000-Rupien-Noten, mehr als 80 Prozent de...     » Weiterlesen


 

Bei Anleihen ist die Risikokurve lächerlich flach (Max Otte)

24 Oct

Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger, Sicherheit ist weiter höchstes Gebot. Leider ist Sicherheit der Kapitalanlage in einer unsicheren Zeit nicht einfach. Sicher sind Sie eben nicht, wenn Sie sich „sicher fühlen“, sondern wenn Ihre Anlagen angesichts der zu erwartenden Turbulenzen und Stürme bestmöglich aufgestellt sind. Sicherheit kann in einer solchen Situation nur relative Sicherheit bedeuten, nämlich dass Ihr Vermögen bestmöglich gestreut und aufgestellt ist, um die größtmögliche Anzahl von Schocks aus verschiedenen Richtungen bestmöglich zu überstehen. Dazu müssen die Risiken und Chancen nach ihrer Art erkannt und dann bewertet werden. Das ist nicht einfach und macht einen Großteil des erfolgreichen Fonds- und Portfoliomanag...     » Weiterlesen


 

Sozialistische Zwangswirtschaft - jetzt und hier in Deutschland (Max Otte)

18 Jul

Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger, manche von Ihnen mögen der Auffassung sein, dass ich doch etwas dick auftrage, wenn ich gelegentlich von Zwangsmaßnahmen spreche, die denen in der Spätphase des Kommunismus durchaus ähnlich sind. Seit März dieses Jahres ist etwas passiert, das Ihnen vielleicht zeigt, was ich meine. Wir wissen, dass die Notenbanken mit ihrem Gelddrucken und den Staatsanleihekäufen am Ende sind. Deswegen muss die Benutzung von Bargeld eingeschränkt werden, denn Bargeld ist die Rote Karte, die Bürgerinnen und Bürger dem Bankensystem zeigen können. Wenn es keine wesentliche Rolle im Wirtschaftskreislauf spielt – ein komplettes Verbot ist gar nicht notwendig – können die Notenbanken machen, was sie wollen. Deswegen habe ich rett...     » Weiterlesen


 

Well done, Brits! Brexit für die EU Riesenchance, Kaufgelegenheit für Aktien (Max ...

27 Jun

Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger, in den letzten Tagen wurde ich mehrfach zu einem möglichen BREXIT befragt. In der Huffington Post bezeichnete ich den BREXIT als eine Riesenchance für Europa, sah es allerdings nur als einen „schönen Traum“ an, dass er kommen würde. Nun scheint der Traum Realität zu werden. Ein BREXIT wäre für die Europäische Union eine Riesenchance, ihre falschen und dysfunktionalen Strukturen zu reformieren. Ein Kerneuropa, wie von Wolfgang Schäuble 1994 vorgeschlagen und von Helmut Kohl abgelehnt, hätte viele Vorteile. Der Rest der EU könnte endlich enger zusammenwachsen. Auch Deutschlands Position würde gestärkt. Großbritannien hat sich aufgrund seiner lange stolzen kolonialen Tradition nie wirklich als Te...     » Weiterlesen


23.02.24

Morgen ist zwei Jahre Krieg. Ich mische gerade einen Song, den ich dann am 24.2. um 12 Uhr Mittags live schalten werde, so nach dem Motto "When there`s freedom in the world, it's party time forever". Ich hatte in dieserm Zusammenhang Lust, eine alte Eigenkomposition von mir dafür mit neuem Text einzuspielen, Bridge und Ende sind natürlich aus dem Song "War", das soll vor allem im Finish der Kontrapunkt mit all seinem Irrsinn sein. Spontan waren Porr-Vorstand Klemens Eiter und Opernsängerin Ruzanna Ananyan bereit, hier stimmlich massiv zu supporten. Danke und Friede! Friede ist auch die einzige Botschaft, nix Belehrendes. Konflikte haben wir eh,  wohin man nur schaut, auch in unseren Bubbles und in unseren Minds. Das Ganze mischen und schneiden dauerte nur zwei Stunden, es sind ingesamt 14 Spuren und Ruzanna bzw. Klemens waren nur jeweils 20 Minuten da, also alles rein just for one take. Das ist auch ein netter Nebeneffekt des Podcastens, dass man nach und nach besser schneiden lernt mit all diesen Geräten, dafür hätte ich früher einen Tag gebraucht. Ich hatte mein Musikinteresse (um die ersten Gehälter im Bankjob der 80er hatte ich mir Gewand, altes Auto, Musikinstrumente, Musikinstrumente und Musikinstrumente gekauft) jahrelang weitergeschoben, weil "keine Zeit", jetzt ist das Part of Job, weil ich ja ur gerne die Jingles selbst mache. Freilich kann das nicht mit professionellen Ansprüchen mithalten. Aber es soll authentisch sein. Reinhören in den Antikriegs-Song: https://open.spotify.com/episode/5H716CtekvlPwqBDbR2mfw