ATX-Trends: RBI und Alior Bank haben sich nicht geeinigt (Mario Tunkowitsch, Wiene...

EZB-Präsident Mario Draghi ist am Donnerstag seinem Ruf als Marktbeweger gerecht geworden. Die EZB hat das Wertpapierkaufprogramm um neun Monate bis Dezember 2017 verlängert, und damit länger als im Konsens erwartet. Allerdings wird die Notenbank ab April 2017 monatlich nur noch Wertpapiere für 60 Milliarden Euro statt bislang 80 Milliarden Euro kaufen. Zudem hat Draghi auf der Pressekonferenz bekannt gegeben, dass die Modalitäten des Kaufprogramms geändert werden, um das Universum des kauffähigen Materials zu vergrößern. Insgesamt wurden die geldpolitischen Beschlüsse im Handel als taubenhaft (weiterhin sehr lockere Geldpolitik)interpretiert. Der DAX gewann 1,8% auf 11.179 Punkte - bei 11.193 Punkten wurde ein neues Jahreshoch markiert. Der Euro-St...     » Weiterlesen


 

ATX-Trends: Wiener Börse erhöht Streubesitzfaktor für Lenzing (Mario Tunkowitsch, ...

Anleger haben zwei Tage vor der EZB-Sitzung auf die Notenbank gesetzt und Aktien gekauft, allen voran im europäischen Bankensektor. Diesen trieben Käufe um 4,4% nach oben. Am Aktienmarkt scheine sich die Spekulation einer "geldpolitischen Spritze" durchzusetzen, hieß es. Von einer Verlängerung der Anleihekäufe würden die Banken der Eurozone profitieren, vor allem die der Peripherie-Staaten Italien, Spanien und Portugal. Folgerichtig legten die Börsenindizes in Mailand, Madrid und Lissabon mit Aufschlägen von 1,8 bis 4,2% stärker zu als der DAX und der Euro-Stoxx-50. Italiens Bankensektor schnellte um 9% nach oben. Mit einem Kursgewinn der Commerzbank von 6,6% und der Deutschen Bank von 7,9% waren die beiden Bankaktien im DAX die größten Gewi...     » Weiterlesen


 

ATX-Trends: Zumtobel und die Zahlen zum Halbjahr (Mario Tunkowitsch, Wiener Privat...

Angekündigte Katastrophen treten selten ein, und so war es auch gestern an den Börsen. Während im Vorfeld der italienischen Abstimmung große Nervosität geherrscht hatte, reagierten gestern die Börsen anders als befürchtet und statt des Absturzes gab es klare Kursgewinne, die tagsüber sogar noch deutlicher ausfielen. Anscheinend war das negative italienische Ergebnis eingepreist, und die Märkte sind daran gewöhnt mit Italien als Unsicherheitsfaktor leben zu müssen. Es wird zwar noch einiges an Unruhe erwartet mit Hinblick auf mögliche Neuwahlen und den Sieg Europa- und Eurokritischer Parteien, aber im Moment richtet sich die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte bereits auf den Donnerstag und die EZB-Sitzung, von der man sich klare Aussagen und w...     » Weiterlesen


 

ATX-Trends: OMV und eine mögliches Adnoc-Joint Venture (Mario Tunkowitsch, Wiener ...

Vorab die wichtigste Nachricht des Tages, am Sonntag hat Italien mit relativ großer Mehrheit von 59% die Verfassungsänderung abgelehnt und Ministerpräsident Renzi hat seinen Rücktritt erklärt. Über die Folgen dieser Abstimmung wurde schon im Vorfeld genügend diskutiert, es werden Neuwahlen erwartetet, die eine andere Regierung mit einer klaren Tendenz weg von Europa bringen sollte. Schon am Freitag war der Handel in Europa von hoher Nervosität im Vorfeld dieser Abstimmung geprägt, die Börsen erlebten zunächst starke Verlust, um sich danach etwas zu erholen und das Minus am Wochenausklang relativ gering zu halten. Heute werden in der Eröffnung Verluste erwartet, allerdings sind einige Marktteilnehmer der Ansicht, dass doch schon einiges eingepre...     » Weiterlesen


 

ATX-Trends: RBI und Polen, Semperit und das Personal - conwert und das Angebot (Ma...

Die Zurückhaltung vor dem Verfassungsreferendum in Italien am Sonntag sorgte gestern für Abgaben. Überwiegend gut ausgefallene US-Konjunkturdaten setzten dagegen keine stützenden Impulse. Besser als erwartet fielen der Markit- und der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (53,2, erwartet waren 52,5) im November aus. Auch in der Eurozone gab es erfreuliche Daten, so ging die Arbeitslosenquote im Oktober auf 9,8% zurück (erwartet wurden 10%, das Vormonat wurde von 10% auf 9,9% hinunterrevidiert). Damit setzt sich der Trend der Erholung des Arbeitsmarkts in der Eurozone beschleunigt fort. Die EZB wird trotzdem weiter ihre sehr lockere Geldpolitik fortsetzen, da die Inflation noch immer sehr niedrig ist. Ölaktien setzten nach dem Opec-Beschluss ihre Rall...     » Weiterlesen