ATX-Trends: EVN, Agrana, OMV, AT&S, Erste Group (Mario Tunkowitsch, Wiener Privat...
14 Dec
In Zurückhaltung übten sich gestern die europäischen Investoren vor der US-Zinsentscheidung und liessen die wichtigsten Indices in negatives Territorium abgleiten. Nachgefragt wurden vor allem Aktien aus der Rohstoffbranche, am schwächsten präsentierten sich die Versorger. Hier sorgte die RWE -Tochter Innogy mit einer Gewinnwarnung für deutliche Verkäufe, sowohl Innogy als auch RWE schlossen den Tag rund 13,0% niedriger. Im Zuge der allgemeinen Schwäche musste auch Eon Federn lassen und beendete den Tag mit 4,9% tieferen Notierungen. Lufthansa hat das Übernahmeangebot für FlyNiki auf Grund der ablehnenden Haltung der EU-Kommission zurückgezogen, die Aktie ging nach einigem Auf und Ab mit einem Plus von 1,0% aus dem Handel. ThyssenKrupp konnte ... » Weiterlesen
ATX-Trends: AT&S, Flughafen Wien, OMV im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
13 Dec
Von ihrer freundlichen Seite zeigten sich gestern die europäischen Börsen und konnten den Tag durchwegs mit Zuwächsen beenden. Vor allem ein nachgebender Euro verlieh den Märkten Auftrieb. In der Branchenwertung hatten die Technologiewerte mit einem Plus von 1,7% die Nase vorn. Als schwächster Sektor schlossen die Reise- und Freizeitwerte mit einem Abschlag von knapp 0,2% im Minus. Hier waren die wieder aufkommenden Terrorängste Ursache für die leichten Verkäufe. Der französische IT-Dienstleister Atos plant die Übernahme des niederländischen Chipkarten-Herstellers Gemalto, geboten wird ein Aufschlag von 36 Prozent. Gemalto sprang daraufhin 34,5% in die Höhe, auch Atos verzeichnete einen Zuwachs von gut 7,1%. Unibail Rodamco sackte hingegen knapp ... » Weiterlesen
ATX-Trends: S Immo, OMV und Wienerberger im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wiener Priva...
12 Dec
Weiterhin eine eher abwartende Haltung bei den Investoren: Analysten sprachen von "Desinteresse am Markt". Man warte auf die Aussagen der US-Notenbank am Mittwochabend. Stützend auf die Märkte wirkten aber die guten US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag nach und die Hoffnung auf eine baldige US-Steuerreform. Etwas Störfeuer kam vom Devisenmarkt, wo der Euro erneut die 1,18er-Marke von unten anstestete. Am Aktienmarkt tendierten die als zinsempfindlich geltenden Technologietitel wieder zur Schwäche. Gewinnmitnahmen aus Sorge vor hohen Bewertungen und die Rotation in andere Sektoren drückten den Stoxx-Technologieindex um 0,6 Prozent. Vivendi kletterten um 2,7 Prozent. Hoffnungen, dass der Streit mit Mediaset gütlich beigelegt werden kann, stützten. Diese wurden geweckt durch ei... » Weiterlesen
ATX-Trends: AT&S, Immofinanz, Erste Group, Raiffeisen im Fokus (Mario Tunkowitsch,...
11 Dec
Profitieren konnte die europäischen Börsen zum Wochenausklang unter anderem von einem schwächer werdenden Euro. Wichtigstes Thema des Tages war aber die Ankündigung von Jean-Claude Juncker, wonach sich die EU und Großbritannien bei den wichtigsten Fragen der Trennung einig seien. Bei den Sektoren waren die Banken mit einem Zuwachs von 2,2% am stärksten, hier profitierten einzelne Titel von den Fortschritten bei den Brexit-Verhandlungen. Weiter nach unten ging es für den Möbelhändler Steinhoff, auch am Freitag wurde ein Minus von nahezu 20,7% verzeichnet. Der weitere Abschwung wurde durch eine Abstufung durch die Ratingagentur Moody’s ausgelöst. Vergleichsweise viele Daten warten in der Eurozone diese Woche auf die Investoren. Es beginnt mit dem ZEW-... » Weiterlesen
ATX-Trends: Immofinanz, Erste Group, RBI, Bawag, FACC (Mario Tunkowitsch, Wiener ...
07 Dec
Schwache asiatische Börsen färbten auf Europa ab. Ein nachgebender Euro verhinderte im späten Geschäft eine weitere Talfahrt und sorgte für eine Erholung. Am Tagesende waren daher die Verluste der wichtigsten Indizes nur leicht ausgeprägt. Die größten Verluste waren europaweit im Autosektor zu verzeichnen, am Handelsende stand hier ein Minus von 1,0% zu Buche. Besonders Volkswagen belastete die Branche mit einem Abschlag von 2,8%. Zulegen konnten hingegen die Lebensmittel- und Getränkeherstellen mit insgesamt 0,8% Plus, hier war Diageo das Zugpferd mit 1,4% Tagesgewinn. Novo Nordisk gewann 3,4% dazu, der Titel wurde von Merrill Lynch zum Kauf empfohlen. In Deutschland erregte ein Titel aus der zweiten Reihe Aufsehen, der Möbelhändler Steinhoff. Nac... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24