ATX-Trends: Investoren warten eher ab (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
21 Dec
Investoren warten eher ab:beim Dax setzten sich am Mittwoch die Verluste vom Vortag fort. Erneut belastete ein starker Euro die Entwicklung des deutschen Leitindex, auch ein zurückhaltender Börsenstart an der Wall Street wurde als Grund genannt. Die Aussicht auf die US-Steuerreform noch vor Weihnachten gilt als bereits eingepreist. Der Dax schloss 1,1 Prozent tiefer bei 13.069,17 Punkten. Auf Unternehmensseite zogen am Mittwoch die Versorger Innogy und RWE Aufmerksamkeit auf sich. Dass Innogy-Chef Peter Terium überraschend mit sofortiger Wirkung seinen Posten aufgibt, sorgte bei beiden Titeln zunächst für Kursgewinne um über drei Prozent. Sowohl die Papiere von Innogy als auch die des Mutterkonzerns RWE gaben die Gewinne aber wieder ab und schlossen leicht im Minus. Der ATX... » Weiterlesen
ATX-Trends: Diesmal international, Socgen glaubt, dass US-Steuerreform schon einge...
20 Dec
Überwiegend mit Abgaben beendeten die europäischen Börsen den gestrigen Handelstag. Der Euro legte leicht zu, und aus den USA kamen leichtere Vorgaben da sich die endgültige Billigung der Steuerreform verzögerte und auch ein Teil der Euphorie bereits wieder verflogen war. Zudem hatte sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen auf einem sehr hohen Niveau leicht eingetrübt, allgemein war eine unveränderte Stimmungslage erwartet worden. In London meldete der Versicherungskonzern Old Mutual den Verkauf einer Vermögensverwaltungssparte, diese Nachricht kam bei den Anlegern gut an und der Titel erzielte einen Gewinn von 2,7%. Enel litt unter einer Abstufung durch Analysten und musste 2,7% abgeben. Auch die Deutsche Bank hatte mit negativen Analystenkommentaren zu k&a... » Weiterlesen
ATX-Trends: Andritz, Vonovia, Buwog, etc. (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
19 Dec
Die Hoffnung auf ein baldiges Zustandekommen der US-Steuerreform sowie eine ganze Serie von Übernahmen haben die Börsen zu Wochenbeginn kräftig angeschoben. Weiterhin ist es die erwartete US-Steuerreform, die frisches Geld an die Börse bringt. Es wird davon ausgegangen, dass die US-Steuerreform heute Abend mit knapper Mehrheit auf den Weg gebracht wird. Wird der Gesetzestext von Senat und Repräsentantenhaus verabschiedet, dürfte US-Präsident Donald Trump noch vor Weihnachten das Gesetz unterzeichnen. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass für US-Unternehmen sowie in den USA tätige Unternehmen die Steuerlast sinkt. Der S&P-500-Index hätte damit - ohne andere Einflüsse - ein Steigerungspotenzial von gut 5 Prozent, so Analysten. Auch deutsche un... » Weiterlesen
ATX-Trends: AT&S, Zumtobel, Palfinger, Raiffeisen, Erste Group (Mario Tunkowitsch,...
18 Dec
Nur leicht verändert gingen die europäischen Börsen ins Wochenende, nicht alle schafften dank der Unterstützung durch die US-Märkte den Sprung in positives Terrain. Mangels Konjunkturdaten standen Einzelwerte im Fokus. H&M musste einen deutlichen Umsatzrückgang vermelden und brach daraufhin um 13,0% ein. Darunter litt der gesamte Sektor und war zum Wochenausklang der schwächste in Europa. Tele2 will das Niederlandegeschäft an die Deutsche Telekom verkaufen, dadurch konnte der Titel rund 1,5% zulegen. Ryanair sackte angesichts drohender europaweiter Streikdrohung durch die Piloten rund 8,0% ab. Um Ausfälle im Weihnachtsgeschäft vermeiden zu können, zeigt sich das Unternehmen bereit, Interessensvertretungen der Piloten anzuerkennen, was Analysen ... » Weiterlesen
ATX-Trends: Palfinger, OMV, AT&S, EVN (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
15 Dec
Nachdem sowohl die Fed- als auch die EZB-Sitzung ohne jede Überraschung verliefen und auch die anschliessenden Verlautbarungen durchaus im Rahmen der Markterwartungen waren, fehlten den europäischen Börsen am gestrigen Handelstag die notwendigen Kaufanreize und die Indices schlossen den Tag mit Abschlägen. Zu den wenigen Gewinnern zählten am Donnerstag die Rohstoffunternehmen sowie die Immobilienkonzerne. Versorgeraktien aber blieben unter Druck und büßten am Ende der Sektorübersicht 1,3% ein. Hier waren die Nachwehen einer Gewinnwarnung der RWE-Ökostrom- und Netztochter Innogy am Vortag weiter zu spüren. Gute Nachrichten aber gab es für die Aktionäre der französischen Autohersteller PSA und Renault. Beide Unternehmen hatten von der britisc... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24