Deutsche Bank & Commerzbank: Sollte man wirklich zugreifen? (Ivan Tomasevic, Marc ...
27 Apr
Die einstigen Vorzeigefinanzinstitute Commerzbank (WKN CBK100 ) und Deutsche Bank (WKN 514000 ) sind für Investoren günstig zu haben. Im Fall der Commerzbank liegt das 2017er-KGV bei 7. Der Branchenprimus Deutsche Bank kommt sogar auf einen Wert von 6,5. Allerdings ist es nicht sicher, dass Schnäppchenjäger an ihren Investments Freude haben werden. Bei den Analysten bei Goldman Sachs reicht es daher sowohl im Fall der Commerzbank-Aktie als auch bei Anteilsscheinen der Deutschen Bank nur zu einem „Neutral“-Rating. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016 die operativen Herausforderungen der Branche verdeutlichen sollten. Es werden insbesondre die unter Druck stehenden Erträge und nur schwer zu erreichende weitere Kostens... » Weiterlesen
Wirecard: Der nächste Vertrauensbeweis (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
27 Apr
Die Wirecard -Aktie (WKN 747206 ) konnte sich am Mittwochvormittag an die TecDAX -Spitze kämpfen. Damit setzten die Papiere des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München ihre Erholungsrallye fort, nachdem der Kurs unter den jüngsten „Short-Attacken“ stark gelitten hatte. Grund für die gute Anlegerstimmung waren vorläufige Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016. Während die Erlöse um rund 32 Prozent auf 210,1 Mio. Euro gesteigert wurden, kletterte der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um rund 35 Prozent auf 61,9 Mio. Euro. Zudem wurde die bereits auf 290 bis 310 Mio. Euro angehobene Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt. Chart: Ariva Es ist noch ein weiter Weg, bis sich die W... » Weiterlesen
Apple: Eine Frage des Maßstabs (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
27 Apr
Mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal (Ende März) hat Apple (WKN 865985 ) auf der ganzen Linie enttäuscht. Allerdings liegt das auch daran, dass für den Apfelkonzern nun einmal nicht die gleichen Maßstäbe wie für andere Unternehmen dieser Welt gelten. Welcher Konzern träumt nicht von Umsätzen von 50,6 Mrd. US-Dollar und einem Quartalsgewinn von 10,5 Mrd. US-Dollar. Das blöde daran ist jedoch, dass Apple im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 13,6 Mrd. US-Dollar bei Umsatzerlösen von 58,0 Mrd. US-Dollar erzielt hat. Ganz zu schweigen von den Zahlen, die Apple in einem Weihnachtsquartal hinzaubern kann. Der Schmerz liegt jedoch vor allem deshalb so tief, weil erstmals in der Geschichte des iPhone im Vorjahresvergleich Absatzrü... » Weiterlesen
Barrick Gold: Woche der Wahrheit (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
26 Apr
Der kanadische Goldminenbetreiber Barrick Gold (WKN 870450 ) profitierte in diesem Jahr von aufgeschobenen Leitzinserhöhungen der Fed. Schließlich ist eine lockere Geldpolitik gut für den Goldpreis und damit auch für diejenigen, die das gelbe Edelmetall aus der Erde holen. In dieser Woche treffen sich die US-Notenbanker ein weiteres Mal. Und auch dieses Mal dürften sie zur Freude von Barrick Gold die Füße in Sachen Leitzinserhöhungen stillhalten. Allerdings ist diese Woche für die Kanadier auch aus einem anderen Grund wichtig. Schließlich gab es am Dienstag frische Quartalsergebnisse . Während die Umsätze im März-Quartal um 14 Prozent auf 1,93 Mrd. US-Dollar rückläufig waren und unter den Strich ein Verlust von 83 Mio. US... » Weiterlesen
Aixtron: Das ging ja einfach (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
26 Apr
Die Aixtron -Aktie (WKN A0WMPJ ) schnappte sich am Dienstag mit Kurszuwächsen von mehr als 10 Prozent mit großem Abstand die Spitzenposition im TecDAX . Dabei musste der kriselnde Spezialmaschinenbauer nicht einmal gute Quartalsergebnisse abliefern. Investoren stürzten sich insbesondere auf den Hoffnungsschimmer , den sie beim Auftragseingang ausmachen konnten. Dieser kletterte im Vorquartalsvergleich um 42 Prozent auf 44,4 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Wert aus dem Vorjahr wurde jedoch immer noch ein Rückgang um 9 Prozent ausgewiesen. Die Umsätze schrumpften um 47 Prozent auf 21,4 Mio. Euro, während die Verluste ausgeweitet wurden. Angesichts des erwartungsgemäß schwachen Jahresauftakts wollten die Commerzbank -Analysten nichts an ihr... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24