Apple: Eine Frage des Maßstabs (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal (Ende März) hat Apple (WKN 865985) auf der ganzen Linie enttäuscht. Allerdings liegt das auch daran, dass für den Apfelkonzern nun einmal nicht die gleichen Maßstäbe wie für andere Unternehmen dieser Welt gelten.

Welcher Konzern träumt nicht von Umsätzen von 50,6 Mrd. US-Dollar und einem Quartalsgewinn von 10,5 Mrd. US-Dollar. Das blöde daran ist jedoch, dass Apple im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 13,6 Mrd. US-Dollar bei Umsatzerlösen von 58,0 Mrd. US-Dollar erzielt hat. Ganz zu schweigen von den Zahlen, die Apple in einem Weihnachtsquartal hinzaubern kann. Der Schmerz liegt jedoch vor allem deshalb so tief, weil erstmals in der Geschichte des iPhone im Vorjahresvergleich Absatzrückgänge verzeichnet wurden. Nicht einmal das vielversprechende China-Geschäft konnte Apple dabei aus der Patsche helfen.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Anleger zeigten sich von den präsentierten Zahlen enttäuscht und bescherten der Apple-Aktie am Dienstagabend nach US-Börsenschluss einen Kursverlust von knapp 8 Prozent. Dabei dürfte das Anlegervertrauen erst einmal nicht zurückkehren. Schließlich enttäuschte auch der Ausblick auf das laufende Quartal. Außerdem lassen die neuen Gewinnbringer abseits des Smartphone-Markt weiter auf sich warten. Anleger, die jedoch weiterhin an den Erfolg von Apple glauben und sogar gehebelt auf Kurssteigerungen der Apple-Aktie setzen möchten, finden das Hebelprodukt mit der WKN VZ4D5K ganz interessant.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de



(27.04.2016)

Apple Logo, (© photaq.com)


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Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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