ATX: "Bücher voll, es nimmt niemand was auf" (Christian Drastil)
07 Oct
Händler argumentieren, dass die Bücher der Banken längst voll seien und die laufenden eintrudelnden Verkaufsorders damit nicht bedient werden könnten. Daher die dramatischen (und wohl teilweise erratischen) Kursvorfälle. Der Blick auf das Fundamentale wird auch wieder zurückkehren. Die Frage ist, wie lange die Marktsystematik (Future unter Kassa, kaum Quotierung von ATX-Optionen) noch wild regieren kann. 6. Oktober -8,22 Prozent 29. September -8,05 Prozent (nach Faymann-Sieg) 17. März - 5,20 Prozent 19. September + 11,50 Prozent (bester Tag in der ATX-Geschichte) 3. Oktober +6,49 Prozent 24. Jänner + 5,50 Prozent » Weiterlesen
ATX-Beobachtungsliste 09/2008, kurz interpretiert (Christian Drastil)
06 Oct
Die erste ATX-Beobachtungsliste nach der jüngsten Umstellung; die nächste reguläre Anpassung findet erst in fünf Monaten statt, daher hat die Liste noch recht wenig Aussagekraft. Wäre diese Liste Massstab für die Umstellung, so hätte es A-Tec anstelle von Palfinger geschafft. Aber wie gesagt: Noch viel zu viel Konjunktiv drin. Vor allem bei diesen Volas am Markt. » Weiterlesen
Erste Bank: Ein Alleinstellungsmerkmal (Christian Drastil)
06 Oct
Ich habe mir gerade die Umsatzstatistiken Jänner-September 2008 angesehen. Die Erste Bank ist der einzige Titel, der jetzt schon mehr Umsatz nach 9 Monaten als im Gesamtjahr 2007 aufweisen kann. 2007 waren es 23,1 Mrd. Euro, heuer sind es bereits jetzt 25,9 Mrd. Euro. » Weiterlesen
E&Y zum IPO-Markt und die Suche nach dem Strabag-Nachfolger (Christian Drastil)
06 Oct
Im dritten Quartal sind die IPO-Aktivitäten weltweit auf das niedrigste Niveau seit dem 2. Quartal 2003 gefallen - sowohl nach der Anzahl als auch nach aufgebrachtem Kapital, das fasst Ernst&Young in den sehr informativen "GLOBAL IPO UPDATES zum 3. Quartal 2008" zusammen. Insgesamt 159 IPOs hatten es im Q3 auf 13,1 Milliarden US$ Kapital gebraucht. Zum Vergleich: Im 2. Quartal 2008 gab es um 108 IPOs mehr. E&Y: "Experten sehen die Gründe für diese Entwicklung in der aktuellen globalen Finanzkrise. Dennoch wird davon ausgegangen, dass sich die Märkte wieder erholen werden, so wie es auch nach dem Zusammenbruch der New Economy der Fall war. Damals brauchte es drei Jahre, bis die Märkte sich wieder erholt hatten." Auch der IPO-Index des Börse Express hat ein Jahr der Seitwärtsbewegung (keine Indexmembers... » Weiterlesen
ATX: Wirds heute noch schlimmer als am Tag nach der Wahl? (Christian Drastil)
06 Oct
29. September -8,05 Prozent (nach Faymann-Sieg) 17. März - 5,20 Prozent 21. Jänner - 4,76 Prozent 19. September + 11,50 Prozent (bester Tag in der ATX-Geschichte) 3. Oktober +6,49 Prozent 24. Jänner + 5,50 Prozent » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24