EUR-USD: Widerstandsmassiv bremst aus (Christian Henke)
13 Jan
Die Gründe dafür sind bei einem Blick auf den Tageschart zu sehen. Vor allem zwei Widerstände machen den Euro-Optimisten zurzeit das Leben schwer. Erste massive Barriere ist der fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 1,0994 USD. Mitte Dezember scheiterte der EUR-USD an dem alt bekannten Trendfolgeindikator. Ende Dezember und auch erst kürzlich näherte sich das Währungspaar der Glättungslinie, diese wurde jedoch nicht mehr ganz erreicht. Zweiter Widerstand ist die psychologische Marke bei 1,1000 USD. Auf Tagesbasis hat sich in diesem Bereich eine waagerechte Widerstandslinie etabliert. Diese Hürde hatte unlängst ebenfalls ein Voranschreiten gen Norden verhindert. Mittlerweile hat sich die europäische Gemeinschaftswährung von den ge... » Weiterlesen
DAX: Magische 10.000-Punkte-Marke (Christian Henke)
13 Jan
Gestern gelang eine deutliche Gegenbewegung. Allerdings scheiterte der DAX zuerst noch an der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten. In der heutigen Handelssitzung könnte dieses Unterfangen gelingen. Dank freundlicher Vorgaben aus Asien und eines steigenden Ölpreises geht es auf dem Frankfurter Börsenparkett weiter aufwärts. Charttechnik Bei einem Schlusskurs oberhalb der besagten „runden“ Zahl könnte die technische Erholung in Richtung der ehemaligen mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei momentan 10.270 Zählern fortgesetzt werden. Erst darüber wäre das heimische Börsenbarometer aus dem Gröbsten heraus. Rohstoffe Am Vortag war der Ölpreis unter die Marke von 30 USD je Barrel gerutscht. An den asiatischen Märkten konn... » Weiterlesen
Dialog Semiconductor: Übertriebene Reaktionen (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
13 Jan
Die geplante Übernahme der US-Chipfirma Atmel (WKN 882557) und die Spekulationen um eine nachlassende Nachfrage nach iPhones beim Großkunden Apple (WKN 865985) hatten die Aktie von Dialog Semiconductor (WKN 927200) belastet. Diese Schwierigkeiten sorgten dafür, dass der TecDAX-Wert 2015 trotz einer überragenden ersten Jahreshälfte auf Jahressicht nur ein knappes Plus von 6 Prozent retten konnte. Dabei sieht es nicht so aus, dass das Jahr 2016 viel einfacher werden sollte. Dialog selbst hatte für die erste Jahreshälfte 2016 eine weitere Abschwächung am Smartphone-Markt vorhergesagt . Aus diesem Grund sollen die konzernweiten Umsätze in 2016 nur noch einstellig wachsen. Die Analysten bei JPMorgan zweifeln sogar daran, dass Dialog seine Ziele erreichen ka... » Weiterlesen
DAX: Das alles muss noch nichts heissen...(Christian-Hendrik Knappe)
13 Jan
Bei einem Blick auf die Turbulenzen, mit denen sich Investoren im vergangenen Jahr befassen mussten, kommt es fast schon ein wenig überraschend, dass der DAX 2015 auf Jahressicht einen Kurszuwachs von rund 10 Prozent verzeichnen konnte. Nach dem holprigen Jahresauftakt scheint eine Wiederholung dieses Erfolgs in 2016 ein ganzes Stück schwieriger geworden zu sein. Allerdings konnte der Deutsche Aktienindex bereits im Vorjahr positiv überraschen. In diesem Jahr wird es jedoch nicht viel einfacher. Zumal die Kursstürze und zwischenzeitlichen Unterbrechungen des Handels an den chinesischen Börsen sowie die damit zusammenhängenden Unsicherheiten nicht so schnell vergessen werden dürften. Neben der Hektik, mit der die Behörden in Peking derzeit versuchen, die richti... » Weiterlesen
Rohstoff Kolumne: Anleger shorten Öl, Gold sehr fest (Heiko Geiger)
13 Jan
Die Ölpreise geben zum Wochenauftakt angesichts der neuen Kurseinbrüche an den chinesischen Börsen weiter nach und rücken wieder an die in der vergangenen Woche verzeichneten 12-Jahrestiefstände heran. WTI-Öl sinkt am Montagnachmittag um 1,8 Prozent auf 33,54 US-Dollar. Der Preis für Brent-Öl geht um 1,7 Prozent auf 33,06 US-Dollar zurück. Die chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzen waren zum Wochenauftakt weiter eingebrochen, diesmal um je fünf Prozent. "Die Risikoaversion ist weiterhin hoch", erklären Händler die schwachen Ölnotierungen. Auf den Preisen könnten darüber hinaus der etwas festere US-Dollar und das riesige Überangebot an Öl lasten, das durch uneingeschränkt hohe Fördermengen und eine glei... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24