Droht durch den Absturz des Ölpreises eine neue Finanzkrise? (Stefan Böhm)
19 Jan
Was noch vor gar nicht allzu langer Zeit unmöglich erschien, ist nun Realität geworden. Die Handelssanktionen gegen den Iran wurden aufgehoben. Damit ist der Weg frei für Öl- und Gasexporte aus dem seit vielen Jahren isolierten Land. Droht dem Ölpreis damit der nächste Tiefschlag? Der Ölpreis startete jedenfalls mit einem neuen 12-Jahrestief in die Woche, konnte sich aber im Tagesverlauf etwas erholen. Banken unter Beobachtung Ausschließen lässt sich ein weiterer Absturz beim Ölpreis nicht. Fakt ist, dass der Iran das Geld aus dem Ölgeschäft dringend benötigt um die seit Jahren grassierende Wirtschaftskrise zu überwinden. Iranisches Öl wird daher ziemlich sicher das Überangebot auf dem Ölmarkt weiter erhöhen und... » Weiterlesen
Schoeller-Bleckmann: Gut gerüstet (Marc Schmidt)
19 Jan
Von einer Ölpreiserholung scheint weit und breit nichts zu sehen zu sein. Vielmehr sind die Notierungen zu Beginn des Jahres 2016 auch aufgrund der Sorgen vor einer weiteren Abschwächung des chinesischen Wirtschaftswachstums weiter eingebrochen. Schlechte Nachrichten also für Unternehmen wie Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) (WKN 907391). Der österreichische Ölfeldausrüster musste nun deutliche Umsatzrückgänge für das Geschäftsjahr 2015 vermelden. Die Erlöse fielen um 36,1 Prozent auf 312 Mio. Euro. Der Auftragseingang sank nach einem Rekordauftragseingang in 2014 um 59,4 Prozent auf 202 Mio. Euro. Dabei machten dem ATX-Unternehmen die im Zuge des Ölpreisverfalls weltweit um 44,9 Prozent rückläufigen Bohraktivitäten z... » Weiterlesen
Software AG: Na endlich! (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
19 Jan
Seit dem Frühjahr 2015 hatte sich die Aktie der Software AG (WKN 330400) kaum von der Stelle bewegt. Zwischenzeitlich hatten Aktienrückkäufe von Deutschlands zweitgrößtem Softwarekonzern dem TecDAX-Wert etwas Auftrieb verliehen. Allerdings zeigten sich Anleger angesichts des schwachen Wachstums in einem sehr wichtigen Geschäftsbereich enttäuscht. Bis jetzt. Im Schlussquartal 2015 konnten die Darmstädter in der Sparte DBP mit Integrationssoftware ein überraschend starkes Wachstum verbuchen und so auch konzernweit für überzeugende Ergebnisse sorgen. Während das operative Ergebnis für 2015 den eigenen Ausblick übertroffen hat, konnte zwischen Oktober und Dezember sogar ein neuer Bestwert bei der operativen Marge erzielt werden. Und... » Weiterlesen
Strategie für die Achterbahnfahrt (Stephan Feuerstein)
18 Jan
War ein billiger Ölpreis bislang immer ein Argument, dass dies die Konjunktur stimuliert, wird der günstige Kurs des „Schwarzen Goldes“ aktuell immer öfter als Argument für fallende Kurse bemüht. Der Grund für den Kurseinbruch beim Öl ist relativ einfach: Alle fördern, was das Zeug hält, und nun kommt auch noch die Aufhebung der Sanktionen gegenüber dem Iran hinzu, so dass die „Ölschwemme“ vorerst noch größer wird. Es ist also das immense Angebot, das den Kurs drückt. Interessanterweise gibt es aber Akteure, welche iaus diesem Kurseinbruch „Konjunktursorgen“ herauslesen. Es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass es diese gibt, da vor allem die Daten aus China alles andere als überze... » Weiterlesen
DAX kommt kaum auf die Beine - Die Hoffnung stirbt zuletzt (Gregor Kuhn)
18 Jan
Zwischenzeitliche Dax-Stände oberhalb von 9.600 Punkten wurden von den Investoren abermals dazu genutzt, um Positionen abzustoßen. Das Momentum ist fest in Bärenhand. Auf der Unterseite versucht sich der heimische Leitindex nun bei rund 9.450 Punkten an einer Bodenbildung. Besagtes Preisniveau wurde bereits am zurückliegenden Freitag getestet und hält auch zum Wochenaufklang dem Ansturm der Bären stand. In der Folge ist nun eine extrem kurzfristige Unterstützung und damit nicht allzu signifikante charttechnische Support-Zone zum Hoffnungsträger geworden. Angesichts eines Abschlages von rund zehn Prozent allein seit Jahresbeginn präsentiert sich das Börsenbarometer nun massiv überverkauft, was die Wahrscheinlichkeit temporärer Gegenbewegunge... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24