Das Schmiermittel für die Börsen (Monika Rosen)
18 Feb
Nach dem überaus schwachen Jahresstart hat die Wall Street zuletzt durchgeatmet, wobei die Stabilisierung der Aktien vom Ölpreis ausging. Die beiden Anlageklassen haben heuer eine ungewöhnlich hohe Korrelation entwickelt, und viele Experten sind der Meinung, dass sich die Aktien nur nachhaltig beruhigen werden, wenn das auch der Ölpreis tut. Die Tatsache, dass die Börsen so negativ auf den Rückgang im Öl reagieren, hat viele überrascht. An sich sollten geringere Energiekosten ja die Kaufkraft unterstützen und die Produktionskosten der Unternehmen senken. Das sind aber mittelfristige Effekte, und derzeit machen sich die Marktteilnehmer mehr Sorgen, dass der rasante Rückgang im Ölpreis eine kommende Rezession in den USA anzeigen könnte. Eine Bode... » Weiterlesen
Nestlé muss mehr bringen… (Marc Schmidt)
18 Feb
Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé (WKN A0Q4DC ) konnte mit seinen 2015er-Jahreszahlen alles in allem nicht überzeugen. Auch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 fiel relativ vorsichtig aus. Aus diesem Grund war die Nestlé-Aktie am Donnerstag in einem an sich positiven Marktumfeld der größte Verlierer im schweizerischen Leitindex SMI. Das organische Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 88,8 Mrd. CHF konnten die Marktteilnehmer laut Einschätzung der Vontobel-Analysten noch verkraften. Zumal die Schweizer damit stärker als einige Konkurrenten wie Unilever (WKN A0JMZB) oder Mondelez (WKN A1J4U0) wachsen konnten. Wesentlich enttäuschter dürften Anleger demnach über den Margenrückgang um 20 Basispunkte gewesen sein. Wenig... » Weiterlesen
DAX auf festem Terrain - Luft wird dünner (Gregor Kuhn)
18 Feb
Besagter fulminanter Erholungsbewegung gilt es früher oder später auch seinen Tribut zu zollen. Anleger dürften nun vermehrt auch Gewinnmitnahmen in Betracht ziehen. Zudem läuft der heimische Leitindex ernstzunehmende charttechnische Widerstandsregionen an. Vor diesem Hintergrund findet sich bei 9.430 Zählern die untere Trendlinie des seit April 2015 gültigen Abwärtstrendkanals. Darüber wartet bei 9.560 Punkten die exponentielle 38-Tage-Durchschnittslinie als nächste Anlaufstelle. Ob aber dieses Aufwärtspotential angesichts der jüngsten, rasanten Zugewinne in einem Zug ausgeschöpft werden kann, ist eher skeptisch zu bewerten. Auf der anderen Seite findet sich das Momentum fest in Bullenhand. Rückenwind verleiht das am gestrigen Vorabend... » Weiterlesen
Licht und Schatten bei der OMV (Daniel Koinegg)
18 Feb
Ich habe mir heute Morgen das Statement der OMV zum Q4 2015 durchgelesen. Interessierte können sich das Dokument hier herunterladen . Der Ausdruck „Licht und Schatten“ drückt es wohl am besten aus. In diesem Artikel möchte ich einige Eckpunkte daraus behandeln. Der Verlust sieht auf den ersten Blick natürlich heftig aus, ist aber ausschließlich auf Sondereffekte in Höhe von insgesamt 3 Mrd. Euro zurückzuführen. Es wird eine Dividende von 1 Euro pro Aktie vorgeschlagen. Ich hätte natürlich stattdessen einen Aktienrückkauf lieber, aber so eine rationale Kapitalallokationist etwas, das man sich in Österreich sowieso nicht zu wünschen braucht (vor allem nicht mit dem Staat an Bord). Üppige Ausschüttungen sind aber ohn... » Weiterlesen
DAX: Erholung stösst an ihre Grenzen (Christian Henke)
18 Feb
Als charttechnisches Ziel fungierte die untere Trendlinie des seit April 2015 gültigen Abwärtstrendkanals bei 9.430 Zählern. In der gestrigen Handelssitzung wurde diese Chartmarke erreicht. Allerdings handelt es sich hierbei nun um eine Widerstandsbarriere. Scheitert der DAX daran, könnte es wieder abwärts bis zur „runden“ Zahl bei 9.000 Punkten gehen. Gelingt die Rückkehr in den Trendkanal, wäre die exponentielle 38-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 9.563 Zählern die nächste Anlaufstelle. Darüber hinaus könnte es in Richtung der 10.000-Punkte-Marke gehen. Dennoch würde sich das heimische Börsenbarometer weiterhin im Abwärtstrendkanal befinden. Im Original hier erschienen: DAX: Erholung stößt an ihre Gr... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24