Die Bank Of Ireland legt zum Start in die Woche beeindruckende Zahlen vor. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Institut einen Vorsteuergewinn von 1,4 Milliarden Euro aus – und kündigt gleichzeitig Aktionärsausschüttungen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro an. Das entspricht einer Gesamtausschüttungsquote von satten 100 Prozent.
Die Eigenkapitalrendite lag bei soliden 10,9 Prozent. Dabei profitierte die Bank von einem Zinsüberschuss von 3,37 Milliarden Euro, während die Betriebskosten mit 2,03 Milliarden Euro zu Buche schlugen. Besonders erfreulich: Sowohl das irische Kreditbuch als auch die Einlagen wuchsen um jeweils 6 Prozent.
Ein Glanzpunkt war die Entwicklung im Wealth-Bereich. Die verwalteten Vermögenswerte stiegen um 9 Prozent auf einen neuen Höchststand von 60 Milliarden Euro. Auch die Provisionseinnahmen legten kräftig zu:plus 7 Prozent auf 816 Millionen Euro, getrieben vor allem durch das Wealth- und Versicherungsgeschäft.
Allerdings musste das Institut auch Sonderbelastungen von 430 Millionen Euro verkraften. Davon entfielen 264 Millionen Euro auf Rückstellungen im Zusammenhang mit der britischen Autofinanzierung und 153 Millionen Euro auf Restrukturierungskosten.
Die Kreditrisikovorsorge belief sich auf 193 Millionen Euro, was 23 Basispunkten entspricht. Die Quote notleidender Kredite verbesserte sich im zweiten Halbjahr um 40 Basispunkte auf 2,2 Prozent zum Jahresende.
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Mit einer harten Kernkapitalquote von 15,1 Prozent steht die Bank auf solidem Fundament. Die organische Kapitalgenerierung lag bei 270 Basispunkten. Die reguläre Dividende von 667 Millionen Euro – das sind 70 Cent je Aktie – bedeutet ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommt ein genehmigtes Aktienrückkaufprogramm über 530 Millionen Euro.
Für 2026 rechnet die Bank mit einem Zinsüberschuss von rund 3,4 Milliarden Euro, einem Kreditwachstum von etwa 4 Prozent und einem Anstieg der Einlagen um circa 3 Prozent. Betriebskosten und Restrukturierungsaufwendungen sollen sich auf 2,2 Milliarden Euro summieren. Die Bank kündigte zudem an, sich aus dem US-Geschäft mit Leveraged Acquisition Finance zurückzuziehen. Das Kreditbuch von 1,2 Milliarden Euro soll in den nächsten drei Jahren abgebaut werden.
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