ATX-Trends: Kapsch mit Sambia-Auftrag (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
20 Sep
Keine großen Bewegungen gab es gestern an den europäischen Börsen, die Anleger übten sich vor der heutigen Fed-Sitzung in Zurückhaltung. So gab es bei umsatzarmen Handel zwar leichte Zuwächse, richtige Stimmung wollte aber nicht aufkommen. Da konnte auch ein deutlich besserer ZEW-index in Deutschland die Kastanien nicht aus dem Feuer holen. Öl- und Gasproduzenten waren mit einem Plus von 0,6% die größten Gewinner, Anbieter von Nahrungsmitteln und Getränken verbuchten mit einem Minus von 0,6% die größten Verluste. Auch Telekomwerte waren stark und schlossen 0,5% höher, getrieben wurde die Branche von Medienberichten über ein mögliches Zusammengehen von T-Mobile US und Sprint auf dem US-Markt. Der belgische Chemiekonzern Solvay w... » Weiterlesen
ATX-Trends: Wienerberger, Andritz, OMV, SBO ... im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wien...
19 Sep
Den jüngsten Aufwärtstrend konnten die europäischen Börsen zu Wochenbeginn fortsetzen und leichte Kurszuwächse verzeichnen. Mit ausschlaggebend für den gesteigerten Optimismus war das Ausbleiben belastender Nachrichten aus Nordkorea. Besonders deutliche Kursgewinne gab es in Lissabon - nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s das Landesrating wieder in den Investment-Grade Bereich gehoben hatte, konnte die Börse gestern knapp 1,6% fester schließen. In der Branchenübersicht hatten Chemietitel mit 0,9% Plus die Nase vorn. Am anderen Ende des Kurstableaus rangierten die Medientitel. Ryanair (-2,4 %) streicht in den kommenden Wochen täglich bis zu 50 Flüge, um die eigene Pünktlichkeit zu verbessern. BAE Systems (+4,0 %) meldete die Bes... » Weiterlesen
ATX-Trends: Makro- und Unternehmensseitig startet die Woche ruhig (Mario Tunkowits...
18 Sep
Die europäischen Märkte waren am Freitag uneinheitlich: fortgesetzt hat sich die Talfahrt am Londoner Aktienmarkt am Freitag, es mehrten sich die Hinweise auf eine Zinserhöhung wovon das Pfund profitierte. Zusätzliche Verunsicherung bereitete der Terroranschlag in der Londoner U-Bahn, wodurch der Footsie 1,1% abgab und aktuell wieder auf dem Niveau von Anfang Mai notiert. An den übrigen europäischen Börsen hielten sich die Verluste am Hexensabbat durchaus in Grenzen. Am schwächsten war der der Bankensektor mit einem Minus von mehr als 0,8%. Hingegen konnte die Automobilindustrie knapp 0,8% zulegen. Stark war auch die Einzelhandelsbranche. Der britische Modehändler Next konnte nach dem Kurssprung am Freitag weiter steigen und 1,0% höher schliessen. Hennes&... » Weiterlesen
ATX-Trends: Andritz, RHI, Warimpex, voestalpine, etc. (Mario Tunkowitsch, Wiener ...
15 Sep
Relativ unverändert änderte der gestrige Börsentag für die meisten europäischen Indices, die Tagesbewegungen hielten sich in Grenzen. Lediglich in London mussten die Anleger einen Rückgang von mehr als 1,1% hinnehmen. Die britischen Währungshüter hatten laut dem Protokoll der jüngsten Zinssitzung ein Ende ihrer extrem lockeren Geldpolitik in Aussicht gestellt. Die Hoffnung, dass der Leitzins in Großbritannien vielleicht früher als bisher gedacht steigen könnte, sorgte für Auftrieb beim Pfund. Europaweit waren die Minenwerte mit 1,4% Rückgang erneut die größten Verlierer. Favorisiert wurde der Einzelhandel, der Sektor stieg um 1,2%. Herausragend war hier der britische Modehändler Next mit 13,0% Zuwachs. Gute Aussichten l... » Weiterlesen
ATX-Trends: RHI, voestalpine, Lenzing, Polytec, SBO, OMV (Mario Tunkowitsch, Wien...
14 Sep
Die europäischen Börsen konnten gestern an die jüngsten Kursgewinne anknüpfen und weiter zulegen. Unterstützung erhielt der gestrige Anstieg durch den auf Grund der US-Daten nachgebenden Euro. Eine Ausnahme bildete wieder die Londoner Börse, die auf Grund des stärkeren Pfunds leicht negativ schloss. Zusätzlich drückten noch die schwachen Minenwerte auf den Footsie. Auch europaweit war diese Branche die schwächste, nachgebende Metallpreise, etwa bei Kupfer und Zink, führten den Sektor zu einem Tagesminus von mehr als 1,7%. Vivendi und Schneider Electric profitierten von positiven Analystenkommentaren und neuen Kaufempfehlungen, Vivendi legte 2,8% zu, Schneider konnte den Tag 1,7% höher beenden. Auch Merck profitierte von einer frischen Kaufemp... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24