20.06.24

Fazit Deutsche Bahn Tragödie. Ja, die jüngsten drei Beiträge waren hinter dem „Meine Sorgen als Selbstständiger“-Input die meistgelesenen auf LinkedIn, da gibt es ja diesen Newsletter mit einigen Beiträgen aus dem Fanboy-Buch. Und sehr sehr viele Leute haben uns/mir geraten, Anspruch auf teilweise Rückerstattung des Kaufpreises anzumelden. Wenn ich richtig verstanden habe, ginge das über die ÖBB, weil wir dort die Tickets gekauft haben. Die ÖBB hat aber schon Tageszeitungen ausgerichtet „Wir worns ned!“, und das stimmt auch, bis Passau hat ja alles geklappt. Dass die DB dann in Passau trotz gemeldeter Probleme keine Schienenersatz-Busse parat hatte und wir einen kapern mussten, ist auch nicht höhere Gewalt, bei 4:30 Verspätung wären also 50 Prozent des Kaufpreises möglich. Warum wir darauf verzichten? Weil ausnahmslos ALLE (und ich verwende selten Versalien) MitarbeiterInnen der DB, mit denen wir Kontakt hatten, ebenso ausnahmslos extrem freundlich und verständnisvoll waren. Weil ich auch glaube, dass Fahrpläne sowieso zu ambitioniert sind, weil das alles zu viel ist, was passieren kann (und auch passiert). Letztendlich haben wir auch nur den Fanmarsch verpasst, auf den hätten wir uns gefreut. Aber auch die DB-MitarbeiterInnen in ihrem täglichen Kommunikations-Wahnsinn haben mir imponiert. Und Freundlichkeit ist mir wichtiger als alles andere. Dafür sage ich danke, DB!

 

Kauf vor 10 Jahren ! Oje - oder doch nicht? (Alois Wögerbauer)

Kauf vor 10 Jahren ! Oje - oder doch nicht? Angenommen, Sie hätten am 1. September 2008 investiert - zwei Wochen vor der Lehman-Pleite und der daraus folgenden Finanzkrise historischer Dimension. Ein wahrlich mehr als unglücklicher Zeitpunkt. Das Ergebnis 10 Jahre danach überrascht positiv und zeigt, dass die Zeit der Freund eines jeden Investments ist... Unternehmensanleihen aus dem soliden Investmentgrade-Bereich waren risikoadjustiert eine herausragende In- vestition . Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten waren die Kaufrenditen im September 2008 hochattraktiv, es begann ein mehrjähriger Trend sinkender Renditen, der in einer mittlerweile sehr reduzierten Ertragserwartung von 1 % endete. Beachtlich ist die Entwicklung der Aktienmärkte. Die Korrektur bis in den März April 2009 hinein war s...     » Weiterlesen


 

Fahren auf Sicht - die Leitplanken 2018 (Alois Wögerbauer)

Fahren Sie auf Sicht. Aber fahren Sie.” Dieser Leitspruch aus unserem Jahresausblick 2017 hat uns während des gesamten Jahres begleitet. Natürlich gibt es Themen, die es zu beobachten gilt – wie immer in der Geldanlage. Es war aber einmal mehr richtig investiert zu sein, anstatt sich in der nicht verzinsten Warteposition einen Grund nach dem anderen zu suchen, der genau dieses Warten argumentiert. Wie in anderen Bereichen des Lebens ist es oft viel einfacher Argumente zu finden, etwas nicht zu tun, als überzeugt und dennoch risikobewusst Dinge anzugehen. Viele Kommentatoren, Bücherschreiber und auch viele Geldanleger sind geübt im Aufzählen von Risiken und weniger gut im Erkennen von Chancen. Eine führende deutsche Großbank hat in ihrem jüngsten...     » Weiterlesen


 

Angst vor der Politik verleitet zu Anlagefehlern (Alois Wögerbauer)

Griechenland, Russland-Ukraine, viele Wahlen in unter-schiedlichen Ländern, Terroranschläge, der Brexit undzuletzt Trump und Nordkorea.Wer ehrlich zu sich selber ist,sollte sich daher eingestehen, dass so manches dieserThemen eine Investitionsentscheidungverhinderte, wassich im Rückblick als Fehler herausgestellt hat. Übrigens:Noch nie seit fast 40 Jahren waren global betrachtet sowenige Länder in der Rezession wie 2017.Gut geführte Unternehmen entwickeln eine innere Kraft.Eine globalisierte Wirtschaft entwickelt eine beachtlicheAnpassungsstärke. Wir überschätzen daher in der Regeldie Politik und unterschätzen die Wirtschaft und die Un-ternehmen. Diese Lehre aus denvergangenen Jahren istunstrittig.      » Weiterlesen


 

Wann kommt die nächste Korrektur? (Alois Wögerbauer)

Angesichts des 30. Jahrestages des Aktienmarktcrashs 1987 war gerade in den vergangen Wochen einmal mehr eine häufig gestellte Anlegerfrage: „Wann kommt die nächste Korrektur?“ Würde man sich diesem Thema rein börsenpsychologisch nähern, so müsste man wohl festhalten, dass, eben weil diese Frage so häufig gestellt wird, die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Korrektur gering ist. Die Börsengeschichte lehrt uns, dass angekündigte Korrekturen nur selten stattfinden. Wir wollen uns diesem Thema aber nicht rein psychologisch, sondern rationaler nähern. Wir definieren eine Checkliste der Markteinflussfaktoren. Als Auslöser für klare Kursrückgänge erscheinen uns folgende sieben Bereiche möglich: Die Konjunktur, die Unternehm...     » Weiterlesen


 

Geldanalage basiert steht auf "sowohl - als auch" (Alois Wögerbauer)

Geldanlage hat viele Facetten und basiert stets auf „sowohl – als auch“ und nie auf „entweder – oder“. Investitionen in die Giganten des Internets, in die aufstrebenden Märkte Asiens – all dies hat Logik und Berechtigung. Diesmal gehen wir mit unserem neuen Anlagekonzept aber einen bewusst anderen Weg. Viele Unternehmen gerade auch aus der regionalen europäischen Umgebung sind oft zwar namentlich bekannt – die wahre Größe und die internationale Marktstellung werden aber meist unterschätzt. Wir suchen solche sogenannte Unternehmen – oft auch als Hidden-Champions bezeichnet. Zudem suchen wir nach Familienunternehmen. Ein stabiler und über Generationen denkender Kernaktionär kann gerade in turbulenten wirtschaftlichen Zeiten hohen Mehrwert und vergl...     » Weiterlesen


18.06.24

Der (Deutsche Bahn) Tragödie, 2. Teil. Man sollte den vorigen Eintrag gelesen haben, um hier folgen zu können. Zusammenfassung in einem Satz: Nach einem epochalen Kommunikationsflop der Deutsche Bahn landeten ca. 40 Rot-Weiss-Rote in einem gekaperten Bus, kamen in Regensburg an und die schnellsten Läufer aus der Gruppe verfehlten den sinnvollen Anschlusszug um ca. 10 Meter. Nach 45 Minuten aber dann im nächsten Zug weiter in Richtung Düsseldorf. Wir sassen vis a vis von echten Fans: Thomas, Andreas, Florian und nochmal Andreas mussten aber Spongebob, Peter Cornelius und Coldplay unterbrechen, weil sie sich selbst auf oe24.at fanden, der Aritkel sprach von 15.000 gestrandeten Ösis, es waren wohl 700. Wir machten ein Foto mit dem oe24.at Artikel und ich hab die vier auch gefragt, ob ich sie im Tagebuch, das ja auch das SportWoche-Fanboy-Buch wird, nennen und abbilden darf. Okay kam prompt und im Grunde nach der Passau-Aufregung dann eh alles wieder gut, denn nun glaubten wir ja, auf dem Weg nach Düsseldorf zu sein. Zumindest mit den ca. 40 Leuten aus den 15.000, die eigentlich 700 waren. Oder sagen wir so: Wir GLAUBTEN, auf dem Weg nach Düsseldorf zu sein. Dann blieb der Zug plötzlich stehen. Fortsetzung folgt.