Wienerberger: Viele Fragezeichen (Marc Schmidt)

Die Wienerberger -Aktie (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706) gehörte am Mittwoch mit deutlichen Kursverlusten zu den größten Verlierern am österreichischen Aktienmarkt. Zwar konnte sich der Ziegelhersteller zuletzt in einem schwierigen Marktumfeld ordentlich behaupten, gleichzeitig bleibt der Ausblick von Unsicherheitsfaktoren bestimmt.

Dazu zählen Fremdwährungseffekte, beispielsweise aus dem englischen Pfund und dem polnischen Zloty, sowie das insgesamt schwierige wirtschaftliche Umfeld. Im ersten Halbjahr 2016 konnte man trotz solcher Herausforderungen einen in etwa stabilen Konzernumsatz von 1,5 Mrd. Euro ausweisen. Dagegen fiel das operative EBITDA von 181,0 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 178,3 Mio. Euro. Immerhin konnte das Nettoergebnis von 6,0 auf 27,1 Mio. Euro deutlich gesteigert werden.

Die anhaltenden Marktunsicherheiten waren nicht der einzige Grund, warum die Wienerberger-Aktie am Mittwoch regelrecht abstürzte. Die ATX -Papiere hatten zuletzt einen steilen Anstieg an den Tag gelegt und in wenigen Wochen rund 25 Prozent an Wert zugelegt. Jetzt dürften einige Anleger die Chance genutzt haben, Gewinne mitzunehmen, bevor das schwierige Marktumfeld die Aktie möglicherweise erneut unter Druck geraten lässt. Wenigstens versucht das Unternehmen mit weiteren Optimierungsmaßnahmen und Kosteneinsparungen dem schwierigen Marktumfeld etwas entgegenzusetzen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies ausreichen wird, um die jüngste Erholungsrallye der Wienerberger-Aktie weiter zu befeuern.

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(17.08.2016)

Kampagnensujet "Baumeister": So baut der Baumeister, weil sich Energieeffizienz rechnet. So baut Österreich! - „So baut Österreich!“ – Wienerberger Österreich launcht integrierte Dachmarken-Kampagne r


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Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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