Am Dienstag hatten sich Anleger noch darüber gefreut, dass K+S (WKN KSAG88) bei seinen Rechtsstreitigkeiten einen Teilerfolg erzielen konnte. Außerdem half das gute Gesamtmarktumfeld. Am Mittwoch war es jedoch gleich wieder mit der guten Stimmung vorbei.
Die Aktie des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers rutschte am Vormittag mit deutlichem Abstand an das MDAX-Ende. Belastend wirkte sich eine Analyse vonseiten von Bernstein Research aus. Die dortigen Marktexperten verwiesen auf die sich abwärts bewegenden Kalipreise in Europa. Dies ist auch der Grund, warum die Bernstein-Analysten ihre Gewinnprognosen (EPS) für K+S für 2016 und 2017 um 5 bzw. 14 Prozent nach unten schraubten. Zudem mangele es der Aktie laut Analysteneinschätzung auf kurze Sicht an positiven Kurstreibern. Daraufhin wurde das Kursziel für die K+S-Aktie von 27,00 auf 24,00 geändert, während das Rating nur noch „Market-Perform“ und nicht mehr „Outperform“ lautet.
Nach einem kleinen Zwischenspurt hat es sich die K+S-Aktie zuletzt im Bereich von 22 Euro gemütlich gemacht. Sollte sich das Papier auch in den kommenden Monaten kaum von der Stelle bewegen, können Investoren trotzdem Rendite erzielen. Wie gut, dass sich Discount-Zertifikate vor allem für Seitwärtsphasen eignen. Mit dem HVB-Schein mit der WKN HU4HC4 bekommt man die K+S-Aktie derzeit mit einem Abschlag (Discount) von knapp 12 Prozent, während eine Seitwärtsrendite von ebenfalls 12 Prozent drin ist.
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Bildquelle: Pressebild K+S
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