Das Werk in Camaçari, Bahia, läuft erst seit Juli 2025 – und liefert bereits in großem Stil in die Nachbarschaft. BYD hat für die brasilianische Fabrik Exportaufträge über insgesamt 100.000 Fahrzeuge erhalten: je 50.000 Einheiten für Argentinien und Mexiko. Der chinesische Elektroautobauer baut Brasilien damit gezielt zur regionalen Produktions- und Exportdrehscheibe aus.
Die Zahlen im brasilianischen Markt sprechen für sich. Im Februar 2026 verkaufte BYD dort 11.430 Fahrzeuge – ein Plus von 62,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert kamen in den ersten beiden Monaten des Jahres bereits 21.229 Einheiten zusammen, 56 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit einem Marktanteil von 6,5 Prozent belegt BYD aktuell Platz fünf im brasilianischen Gesamtmarkt – hinter Fiat, Volkswagen und General Motors. Im reinen Elektrosegment dominiert das Unternehmen deutlicher: Der Dolphin Mini war im Februar das meistverkaufte Elektrofahrzeug des Landes, mit 4.874 verkauften Einheiten. In der ersten Jahreshälfte 2025 hielt BYD über 80 Prozent des brasilianischen Marktes für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.
Das ursprüngliche Absatzziel für 2026 lag bei 180.000 Einheiten. Inzwischen hat BYD es auf 250.000 Fahrzeuge angehoben – was einem Anstieg von mehr als 120 Prozent gegenüber den tatsächlichen 112.900 verkauften Einheiten im Jahr 2025 entspräche.
Das Werk in Camaçari verfügt derzeit über eine Jahreskapazität von 150.000 Fahrzeugen, soll aber schrittweise auf 600.000 Einheiten ausgebaut werden. Bis Ende 2026 plant BYD, den Anteil lokal beschaffter Komponenten auf 50 Prozent zu steigern – ein Schritt, der Produktionskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern soll.
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Zusätzlich investiert das Unternehmen 300 Millionen brasilianische Real (rund 53 Millionen US-Dollar) in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rio de Janeiro, das bis 2028 fertiggestellt werden soll. Dort werden Produkte speziell für den lokalen Markt und tropische Klimabedingungen entwickelt.
Das globale Bild ergänzt den regionalen Fokus: Während die Inlandsverkäufe in China im Februar 2026 um 41 Prozent zurückgingen – bedingt durch das chinesische Neujahrsfest –, stiegen die Exporte im selben Zeitraum um 50 Prozent. BYD strebt für 2026 einen Absatz von rund 1,3 Millionen Fahrzeugen außerhalb Chinas an. Das brasilianische Werk soll dabei eine tragende Rolle spielen.
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