Eiger BioPharmaceuticals befindet sich in der Endphase seines im April 2024 begonnenen Insolvenzverfahrens nach Chapter 11. Während Wettbewerber im Biotech-Sektor derzeit wichtige klinische Meilensteine feiern, konzentriert sich das Geschehen bei Eiger ausschließlich auf die gerichtlich überwachte Abwicklung und den Verkauf der verbliebenen Vermögenswerte. Für Anleger steht dabei die Frage im Vordergrund, ob nach der Befriedigung aller Gläubigerforderungen überhaupt Mittel für die Aktionäre übrig bleiben.
Der Prozess folgt nun einem strikten Liquidationsplan. Im Zentrum stehen die Veräußerung des geistigen Eigentums, der Verkauf von Pipeline-Kandidaten sowie die Übertragung kommerzieller Medikamente an neue Eigentümer. Die Erlöse aus diesen Verkäufen fließen in einen Pool, der nach einer festen Rangfolge verteilt wird.
Dabei haben gesicherte und ungesicherte Forderungen der Gläubiger rechtlichen Vorrang. Erst wenn diese Ansprüche durch die gerichtlich genehmigten Zahlungen vollständig beglichen sind, könnten ehemalige Anteilseigner eine Ausschüttung erhalten. In derartigen Restrukturierungsszenarien gilt eine Erholung für Stammaktionäre jedoch als nachrangig und unsicher.
Die Situation von Eiger steht im deutlichen Gegensatz zur aktuellen Dynamik bei anderen Unternehmen der Branche. Während Eiger seine Geschäftstätigkeit einstellt, sichern sich Mitbewerber neue Marktchancen. So akzeptierte die US-Gesundheitsbehörde FDA am 9. März 2026 den Zulassungsantrag von Mineralys Therapeutics für ein neues Blutdruckmedikament, wobei die Entscheidung für Ende des Jahres erwartet wird.
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Auch Skye Bioscience zog zuletzt mit Daten zu Antikörper-Studien im Bereich der Adipositas-Behandlung das Interesse auf sich. Diese Entwicklungen unterstreichen, dass der Markt derzeit stark auf regulatorische Fortschritte und klinische Daten reagiert – Faktoren, die für Eiger aufgrund der Liquidation keine Rolle mehr spielen.
Die weitere Entwicklung hängt nun ausschließlich von den finalen administrativen Schritten des Liquidationsplans ab. Marktteilnehmer warten auf die abschließenden Berichte der Insolvenzverwaltung, die Details über die endgültige Verteilung der verbliebenen Mittel an die Stakeholder liefern werden.
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