Cardano sammelt Meilensteine — und der Kurs fällt trotzdem. Die Kombination aus wachsender institutioneller Akzeptanz, regulatorischer Klarheit und technischen Fortschritten hat ADA bislang nicht stabilisieren können. Ein Blick auf die jüngsten Entwicklungen zeigt, warum das Bild so widersprüchlich ist.
Der wohl bedeutendste Schritt der vergangenen Wochen ist die Partnerschaft zwischen Midnights Sidechain und der Monument Bank. Das von der Bank of England regulierte Institut plant, bis zu 250 Millionen Pfund an privaten Kundeneinlagen auf einer öffentlichen Blockchain zu tokenisieren — ein Novum in der britischen Bankenlandschaft. Die Einlagen sollen zinstragend bleiben und durch die britische Einlagensicherung vollständig abgesichert sein. Cardano-Gründer Charles Hoskinson erwartet, dass diese Zusammenarbeit Hunderte Millionen bis Milliarden Dollar an Total Value Locked in das Midnight-Ökosystem bringen könnte.
Parallel dazu hat die Cardano-basierte Plattform Fluid Tokens den ersten atomaren Swap zwischen nativem Bitcoin und nativem ADA abgeschlossen — also ohne Verwahrungsrisiken und mit geringen Gebühren. Hoskinson kündigte zudem an, bis zu zehn Prozent des 1,2 Milliarden Dollar schweren ADA-Schatzes in Bitcoin und Stablecoins umzuschichten. Auch XRP und Ripples Stablecoin RLUSD sollen ins Cardano-DeFi-Ökosystem integriert werden.
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Am 17. März klassifizierten SEC und CFTC ADA offiziell als digitale Ware — nicht als Wertpapier. Das beseitigt eine der größten regulatorischen Unsicherheiten und könnte das Interesse institutioneller Anleger langfristig stärken. Kurz zuvor, am 19. März, erschien eine Vorabversion des Cardano Node 10.7.0, der das Netzwerk auf den Van-Rossem-Hard-Fork vorbereitet. Dieser soll Protokollversion 11 aktivieren und die Smart-Contract-Fähigkeiten verbessern — geplant für April 2026.
All das hat den Abwärtsdruck auf ADA bislang nicht gebrochen. Der Kurs notiert aktuell nahe seinem 52-Wochen-Tief bei rund 0,25 US-Dollar, rund 66 Prozent unter dem Jahreshoch. Das Open Interest bei ADA-Futures ist seit Mitte März gesunken, was auf nachlassendes Handelsinteresse hindeutet. Das durchschnittliche aktive Wallet im Cardano-Netzwerk verzeichnete im vergangenen Jahr laut verfügbaren Daten eine negative Rendite von 43 Prozent.
Die fundamentalen Fortschritte sind real — ob sie reichen, um die bearische Marktstimmung zu drehen, wird sich spätestens mit dem Hard Fork im April zeigen.
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