Lange Zeit galt Palantir vor allem als verschwiegener Software-Lieferant für Geheimdienste und das Militär. Inzwischen treibt das Unternehmen seine Expansion in die amerikanische Wirtschaft zügig voran. Von der Kernenergie über die Luftfahrt bis hin zum Hypothekenmarkt greifen immer mehr zivile Sektoren auf die KI-Plattform des Konzerns zurück – mit spürbaren finanziellen Folgen.
Der Blick auf die jüngsten Jahreszahlen belegt den strategischen Wandel. Im Jahr 2025 verzeichnete das US-Geschäft mit kommerziellen Kunden ein rasantes Umsatzwachstum von 109 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Für ein etabliertes Softwareunternehmen ist das eine bemerkenswerte Beschleunigung. Insgesamt kletterte der Konzernumsatz auf knapp 4,5 Milliarden US-Dollar, während sich der freie Cashflow auf 2,27 Milliarden US-Dollar fast verdoppelte.
Wie tief die Software mittlerweile in kritische Infrastrukturen eindringt, zeigen drei aktuelle Großprojekte:
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Analysten reagieren auf diese operative Dynamik überwiegend positiv. So hob Rosenblatt Securities das Kursziel kürzlich auf 200 US-Dollar an und verwies auf die steigende Nachfrage nach KI-Software. Wedbush sieht den fairen Wert sogar bei 230 US-Dollar. An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus in einem Kursplus von gut 56 Prozent auf Sicht der letzten zwölf Monate wider. Am Mittwoch schloss das Papier bei 134,24 Euro.
Diese Vorschusslorbeeren haben allerdings ihren Preis. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 125 ist die Aktie extrem ambitioniert bewertet. Das Unternehmen muss künftig makellos abliefern, da selbst kleinste operative Enttäuschungen bei diesem Bewertungsniveau zu deutlichen Rücksetzern führen können.
Die nächste Bewährungsprobe steht bereits im Kalender. Im Mai 2026 wird Palantir die Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Dann müssen frische Daten zur Adaption der KI-Plattform und zur Profitabilität beweisen, dass das rasante Wachstum im kommerziellen Sektor die hohe fundamentale Bewertung rechtfertigt.
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