Graphite One hat seinen Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt — und der liefert mehr als nur Zahlen. Das Unternehmen skizziert darin einen detaillierten Zeitplan für den Aufbau einer vollständig integrierten Graphit-Lieferkette in den USA, von Alaska bis Ohio.
Der Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2025 stieg auf 9,14 Millionen US-Dollar, nach 6,8 Millionen im Vorjahr. Der Anstieg spiegelt höhere Ausgaben für die Projektentwicklung wider. Frisches Kapital sicherte sich das Unternehmen im Februar 2026 über eine öffentliche Aktienplatzierung, die brutto 35 Millionen kanadische Dollar einbrachte.
Das Herzstück der Strategie ist eine zweistufige Anlage: eine Mine am Graphite Creek in Alaska und eine Verarbeitungsfabrik im US-Bundesstaat Ohio. Die Ohio-Anlage soll in sieben Modulen à 25.000 Tonnen Jahreskapazität gebaut werden. Allein das erste Modul schlägt mit geschätzten 607 Millionen US-Dollar zu Buche.
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Ab 2028 soll die Fabrik zunächst mit zugekauftem Naturgraphit arbeiten. Erst 2031 ist der vollständige Umstieg auf Material aus der eigenen Alaska-Mine geplant — dann mit einer Kapazität von 175.000 Tonnen pro Jahr.
Der Genehmigungsprozess läuft über das US-amerikanische FAST-41-Verfahren. Laut aktuellem Stand soll die Umweltprüfung im September 2026 abgeschlossen sein. Rückenwind kommt vom politischen Rahmen: Ein Präsidialerlass vom März 2025 zielt darauf ab, heimische Lieferketten für kritische Mineralien zu beschleunigen.
Bei der Finanzierung stützt sich Graphite One weiterhin auf nicht bindende Absichtserklärungen der US-amerikanischen Export-Import Bank über insgesamt 2,07 Milliarden US-Dollar. Die verbleibenden 30 Prozent der Projektfinanzierung sind noch offen. Reichen die formalen Anträge bei der EXIM-Bank 2026 durch, könnte der Baubeginn in Alaska bereits 2027 erfolgen.
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