ATX-Trends: CA Immo, EVN, UBM, AT&S, Zumtobel ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag erneut schwächer beendet, der ATX fiel um 1,2% und weitete damit die deutlichen Vortagesverluste aus. Auf Unternehmensebene rückten in Wien Ergebnisvorlagen in das Blickfeld der Anleger. CA Immo konnte nach der Zahlvorlage ein Plus von 2,0% erzielen, das Immobilienunternehmen hat im ersten Quartal deutliche Einbußen beim Konzernergebnis hinnehmen müssen. Sinkende Immobilienwerte aufgrund steigender Zinsen ließen das Konzernergebnis des Wiener Immobilienkonzerns zum Jahresauftakt um 77 Prozent auf 30,8 Millionen Euro einbrechen, es bleibt aber zu bedenken, dass es im Vorjahr deutliche Aufschläge bei den Bewertungen gegeben hat, insgesamt wurde das Ergebnis in ersten Stellungnahmen als solide bezeichnet. EVN musste um 1,2% nachgeben, obwohl der Gas- und Stromversorger im ersten Halbjahr kräftig verdient hat und das Zahlenwerk insgesamt als stark beurteilt wurde, es wird auch eine Sonderdividende von 62 Cent pro Aktie ausgeschüttet. Einen klaren Abschlag von 6,8% musste UBM Development hinnehmen, bei dem Immobilienentwickler gab es im ersten Quartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinneinbruch, auch wollte sich das Unternehmen nach wie vor nicht auf eine Aussicht für den weiteren Verlauf des Jahres festlegen. Ein stolzes Plus von 7,6% gab es für AT & S, der Leiterplattenhersteller konnte dank der europaweiten Stärke des Sektors klar zulegen und sich an die Spitze der Kursübersicht setzen, beflügelt wurde die Branche von den sehr starken Zahlen des US-Chipkonzerns Nvidia. Einen Abschlag von 1,6% gab es für Zumtobel, die Erste Group hat das Kursziel für den Leuchtenhersteller von 7,3 Euro auf 7,6 Euro erhöht und die Einstufung als „Hold“ beibehalten. Eher schwach tendierten erneut die großen heimischen Banken, die Bawag musste um 1,1% nachgeben, für die Erste Group gab es hingegen einen kleinen Anstieg von 0,2%, Raiffeisen Bank International erlitt aber ebenfalls einen Rückgang und musste mit einem Minus von 1,2% aus dem Handel gehen. Gut nachgefragt war AustriaCard Holdings mit einem Zuwachs von 1,7%, Kapsch TrafficCom konnte sich in demselben Ausmaß verbessern."



(26.05.2023)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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