Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich gestern Dienstag mit deutlichen Gewinnen aus dem Tag verabschiedet. Der ATX gewann zum Abschluss 1,05 Prozent auf 6.140,00 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 1,03 Prozent auf 3.034,56 Zähler hinauf. An den wichtigsten europäischen Börsen zeigte sich ein ähnliches Bild. Am Persischen Golf blieb es verhältnismäßig ruhig. Eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen ist weiter nicht in Sicht. Zwar werden laut diversen Meldungen die Verhandlungen fortgeführt, zugleich gibt es aber immer wieder Meldungen über gegenseitige Angriffe. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trüben und die Energiepreise zu erhöhen.
In Österreich stärkt der Baukonzern Porr seine Bande mit dem Immobilienentwickler UBM. Die Porr AG beabsichtigt, der UBM Development AG Hybridkapital im Volumen von 56,4 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wie das Unternehmen mitteilte. Der Porr-Aufsichtsrat hat der Zeichnung bereits zugestimmt. Mit der Kapitalspritze wollen die beiden Unternehmen ihre jahrzehntelange operative Zusammenarbeit weiter intensivieren. UBM lagen bei minus 0,29 Prozent. Analysten haben zudem das Kursziel des Baukonzerns nach Quartalszahlen von 39,5 Euro auf 45,9 Euro erhöht. Die Empfehlung "Accumulate" wurde beibehalten. Erklärt wird die Entscheidung "mit einer Aufwärtskorrektur der langfristigen Ebit-Annahmen angesichts der verbesserten Margenentwicklung." Porr verloren 0,25 Prozent auf 39,95 Euro. AT&S setzten ihren Höhenflug fort und waren die Topperformer im ATX prime. Die Aktien legten 7,6 Prozent und seit Jahresbeginn 366 Prozent zu. Do&Co büßten 0,85 Prozent ein. Der Caterer gab bekannt, seine Aktionäre stärker am Gewinn beteiligen zu wollen. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie vor. Im Geschäftsjahr davor waren noch 2,00 Euro je Titel ausgeschüttet worden. Verbund gewannen 1,3 Prozent. Der Stromkonzern will den Bau des Energiespeichers Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern trotz laufender Klagen vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen mit. Vor der Vorlage des Geschäftsberichts fanden sich die Aktien der Voestalpine im Verlustbereich. Die Anteilsscheine des Stahlkonzerns gaben 1,2 Prozent ab, nachdem sie am Vortag 4,3 Prozent verloren hatten. Papiere der schwergewichteten OMV gewannen 1,4 Prozent. Die schwergewichteten Bankenwerte konnten sämtlich zulegen. Raiffeisen Bank International (RBI) bauten 2,7 Prozent auf, Erste 1,0 Prozent und Bawag 0,2 Prozent."
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