ATX-Trends: Strabag, Verbund, OMV, Agrana, voestalpine

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Donnerstag nach US-Inflationszahlen schwächer geschlossen. Der ATX gab 0,68 Prozent auf 3.398,23 Punkte ab, nachdem er vor den US-Daten noch leicht im Plus tendiert hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es zum Sitzungsende mit den Aktienkursen klar abwärts. In den USA stiegen im Dezember die Verbraucherpreise zum Vorjahreszeitraum überraschend deutlich. Damit wurden die Spekulationen hinsichtlich bald sinkender US-Leitzinsen etwas geschmälert und dies enttäuschte wohl die Aktienanleger. In Wien rückten auf Unternehmensebene Agrana mit einer Zahlenvorlage und OMV mit einem Quartalszwischenbericht ins Blickfeld. Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres vom gut laufenden Zuckergeschäft profitiert. Der Konzerngewinn belief sich auf 78,1 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war wegen Abschreibungen in der Ukraine und Russland nur ein kleiner Gewinn von 5,4 Millionen angefallen. Der Umsatz stieg um rund 8 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro. Die Agrana-Aktie ging prozentual unverändert aus dem Tag. Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im vierten Quartal durchschnittlich pro Tag 364 000 Barrel Öl und Gas gefördert - das war genauso viel wie im Vorquartal, aber 5,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Erdgasproduktion ist zuletzt leicht gestiegen, lag aber immer noch deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Die OMV-Titel sanken um ein Prozent.

Strabag schlossen mit einem kleinen Minus von 0,2 Prozent. Der Baukonzern hat einen 137 Millionen Euro schweren Auftrag an Land gezogen. Über ihre tschechische Tochtergesellschaft Strabag Rail wird die Strabag den Bahnhof Masaryk in der tschechischen Hauptstadt Prag umbauen beziehungsweise erweitern. Bei den schwergewichteten Banken gab es keinen klaren Trend. Während die Papiere der Bawag um 1,3 Prozent fielen, konnten die Aktionäre der Raiffeisen Bank International ein Plus von 0,7 Prozent verbuchen. Erste Group-Papiere verteuerten sich um moderate 0,1 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten büßten die Titel des Ziegelherstellers Wienerberger 1,6 Prozent ein. Verbund-Papiere fielen ebenfalls um 1,6 Prozent. Voestalpine schwächten sich um 1,1 Prozent ab. Im Immobilienbereich gewannen s Immo weitere zwei Prozent, nachdem die Titel am Vortag bereits um mehr als sechs Prozent angezogen waren. Unter den Technologietiteln fielen AT&S um zwei Prozent.."



(12.01.2024)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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