Ein 83-Jähriger erhält den Schwarzgurt – und steht für einen neuen Trend. Immer mehr Senioren entdecken die koreanische Kampfkunst für sich. Sie stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und das soziale Leben.
Die Finnin Salme Nummela begann mit über 70 Jahren zu trainieren und ist mit 82 die älteste bekannte Schwarzgurtträgerin. In Singapur trainiert die Seniorengruppe „TeamgOLD“ der Singapore Taekwondo Federation. Mitglieder in ihren 70ern und 80ern, darunter ein 84-jähriger Meister, bleiben so aktiv. Ihre Botschaft: Das Alter ist keine Barriere für neue Ziele.
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Eine Meta-Analyse von Ende 2024 belegt die positiven Effekte. Taekwondo schützt die kognitiven Funktionen und verbessert die körperliche Leistung bei Senioren. Das Training kräftigt als Ganzkörpereinheit Muskeln, fördert Koordination und Beweglichkeit. Experten sehen darin einen Schutz vor altersbedingtem Muskelabbau und Stürzen.
Schon eine Stunde Training pro Woche kann bei Neueinsteigern über 40 das Gleichgewicht und die Denkleistung binnen eines Jahres verbessern. Die präzisen Bewegungsabläufe schulen zudem die Konzentration und das Gedächtnis – für Salme Nummela bedeutete das, sich rund 3.000 Techniken einzuprägen.
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Der soziale Aspekt ist ein weiterer großer Pluspunkt. Der gemeinsame Sport in der Gruppe fördert neue Freundschaften und gibt dem Alltag Struktur. Für viele Senioren wird das Dojang, der Trainingsraum, zu einem wichtigen Treffpunkt. Die Mitglieder von „TeamgOLD“ schätzen das Training auch als regelmäßige Gelegenheit zum Beisammensein.
Die wachsende Beliebtheit spiegelt einen gesellschaftlichen Wandel wider: Lebenslanges Lernen und aktive Gesundheitsvorsorge gewinnen an Bedeutung. Veranstaltungen wie die Europäischen Senioren-Meisterschaften 2026 in München unterstreichen die Dynamik.
Taekwondo-Schulen passen ihre Angebote bereits an die ältere Zielgruppe an. Vor dem Einstieg ist ein ärztlicher Check ratsam. Die Botschaft der betagten Kämpfer ist klar: Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen und sich selbst zu überraschen.
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