Das Ultimatum sitzt wie eine Bombe unter den Märkten. Trumps 48-Stunden-Frist an den Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, hat die Stimmung an der Frankfurter Börse zum Wochenstart regelrecht zerrissen — der DAX eröffnet mit einem Minus von knapp zwei Prozent unter der 22.000-Punkte-Marke.
Teheran hat auf das Ultimatum mit Gegendrohen reagiert und seinerseits die vollständige Sperrung der Meerenge in Aussicht gestellt. Brent-Öl notiert bereits bei rund 113 Dollar pro Barrel — hartnäckig hoch, nachdem es vor zwei Wochen kurzzeitig fast 120 Dollar erreicht hatte. Dieser Ölpreis wirkt wie ein stiller Bremsklotz für die Weltwirtschaft.
Besonders beunruhigend ist dabei nicht allein der Rückgang an den Aktienmärkten. Aktien, Anleihen und selbst Gold fallen gleichzeitig — kein Kapital rotiert in sichere Häfen, es wird schlicht abgezogen. Portfoliomanager sprechen von einer Panik, die sich langsam, aber nachhaltig in die Kurse frisst. Nicht ein einzelnes Ereignis treibt die Unsicherheit, sondern die schiere Dauer und Unberechenbarkeit des Konflikts.
Charttechnisch hat der DAX seit Ende Februar eine klare Abwärtstrendstruktur etabliert. Fallende Hochs am 27. Februar, 5., 10. und 18. März sprechen eine deutliche Sprache. Vom letzten lokalen Hoch bei 23.957 Punkten am 18. März fiel der Index innerhalb von nur drei Handelstagen bis auf 22.382 Punkte — ein Verlust von über 1.500 Punkten.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DAX?
Die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 und 200 Handelstage zeigen allesamt Verkaufssignale. Die Bollinger-Bänder weiten sich nach unten aus. Als nächste relevante Unterstützungszone rückt das Tagestief vom 25. April 2025 bei 22.072 Punkten in den Fokus — ein Niveau, das der DAX heute bereits im Blick haben dürfte. Darunter wartet bei 21.720 Punkten die nächste Auffangzone. Vom Allzeithoch bei 25.507 Punkten, das der Index am 13. Januar markiert hatte, ist der Markt inzwischen weit entfernt.
Eine kurzfristige Erholungsbewegung bleibt möglich, solange der Index im überverkauften Bereich notiert. Doch als echte Trendwende würde sie erst gelten, wenn der DAX die Marke von 23.447 Punkten nachhaltig zurückerobert — davon ist er derzeit weit entfernt.
Anzeige
DAX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 23. März liefert die Antwort:
Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
» ATX dreht ins Plus: Intraday-Turnaround so...
» Bayer Aktie: Operatives Kontrastprogramm (...
» Eutelsat Aktie: Einsatz im Notfall ( Finan...
» EnQuest Aktie: Wetterkapriolen belasten ( ...
» DAX: Eskalation trifft den Markt ( Finanzt...
» Silber: Absturz vom Allzeithoch ( Finanztr...
» Wiener Börse Party #1120: ATX mit Intraday...
» Stoffwechsel-Gesundheit ersetzt Diät-Wahn ...
» Tanzbranche erlebt Oster-Boom mit neuen Fi...
» Intellistake Aktie: Neue Satelliten-Allian...
» Bayer Aktie: Operatives Kontrastprogramm (...
Zwei regulatorische Erfolge in Japan senden am heutigen Montag positive Signale für das Pharmage...
» Eutelsat Aktie: Einsatz im Notfall ( Finan...
Der Satellitenbetreiber Eutelsat rückt zunehmend von seinem traditionellen TV-Geschäft ab und er...
» EnQuest Aktie: Wetterkapriolen belasten ( ...
EnQuest hat im vergangenen Jahr operativ geliefert und die eigenen Produktionsziele sogar übertr...
» DAX: Eskalation trifft den Markt ( Finanzt...
Das Ultimatum sitzt wie eine Bombe unter den Märkten. Trumps 48-Stunden-Frist an den Iran, die S...
» Silber: Absturz vom Allzeithoch ( Finanztr...
Nach dem stärksten Eintages-Einbruch seit 1980 sucht Silber nach Stabilität. Am Montagmorgen not...