Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hellt sich leicht auf. Doch die Krise bleibt – und die Politik verschärft die Regeln für Vermieter.
Das ifo-Instituts meldet für Februar eine leicht verbesserte Stimmung. Der Geschäftsklimaindex für den Wohnungsbau kletterte von minus 20,8 auf minus 17,6 Punkte. Die Unternehmen blicken etwas optimistischer in die Zukunft.
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Doch die Auftragslage bleibt dramatisch. Fast jedes zweite Unternehmen (48,0 Prozent) klagt über zu wenige Bauaufträge. Die Zahl der stornierten Projekte stieg sogar leicht an. Hohe Baukosten und schwierige Finanzierungen bremsen den Neubau weiter aus.
Eine Studie der DZ HYP zeigt das Grundproblem: In den sieben Top-Städten ist die Nachfrage riesig, das Angebot aber knapp. Die Leerstandsquoten sind extrem niedrig.
Zwar stiegen die Baugenehmigungen 2025 erstmals wieder – um 10,8 Prozent auf 238.500 Wohnungen. Doch Experten warnen: 2026 könnten nur 215.000 Einheiten fertig werden. Bis ein genehmigtes Mehrfamilienhaus steht, vergehen heute im Schnitt 34 Monate.
Als Reaktion auf die Krise legt die Bundesregierung nach. Ein Referentenentwurf zum "Mietrecht II" sieht strengere Vorgaben vor.
Kernpunkt: Indexmieten sollen in angespannten Märkten auf 3,5 Prozent pro Jahr gedeckelt werden. Zudem müssen Vermieter Möblierungszuschläge transparenter ausweisen. Fachanwälte rechnen mit einem Inkrafttreten noch in diesem Jahr.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 jüngst bestätigt. Das schafft Klarheit für Investoren.
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Eigentümerverbände wie Haus & Grund laufen jedoch Sturm. Sie kritisieren die Regulierung als "ökonomisch gescheitert". Eine Politik, die nur den Mangel verwalte, ersetze keine Bauoffensive. Die Leidtragenden seien Wohnungssuchende ohne starkes Netzwerk.
Neue Hoffnung setzt die Immobilienwirtschaft nun auf den Wohnungsbau-Tag am 26. März. Verbände fordern von der Politik bessere Rahmenbedingungen.
Sie drängen auf niedrigere Baukosten, vereinfachte Standards und schnellere Genehmigungen. Nur mit deutlich mehr neuen Wohnungen – ob gefördert oder frei finanziert – lasse sich die Not langfristig lindern. Ob der leichte Aufschwung beim Ifo-Index anhält, hängt maßgeblich von diesen Impulsen ab.
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