Anleger konzentrieren sich gerne auf die großen Blue Chips. Schließlich sind zu ihnen regelmäßig Nachrichten zu finden. Am deutschen Aktienmarkt machte zuletzt jedoch der Zahlungsabwickler Wirecard (WKN 747206) von sich reden. Und zwar nicht in positiver Hinsicht. Allerdings war das TecDAX -Unternehmen nicht daran schuld.
Vielmehr waren es dubiose „Short-Attacken“, die den Wirecard-Aktienkurs nach einer jahrelangen Kursrallye in kürzester Zeit regelrecht einbrechen ließen. Eine bisher nicht bekannte und relativ anonym agierende Research-Firma mit dem Namen Zatarra hatte allerhand Vorwürfe in Richtung Geldwäsche und Betrug gegen Wirecard vorgebracht. Obwohl das Management diese Anschuldigungen als vollkommen substanzlos bezeichnet und rechtliche Schritte eingeleitet hat, bleiben Investoren in Bezug auf die Aktie verunsichert.
Selbst die anhaltend positiven Analystenkommentare und die vielen „Buy“-Ratings für die Wirecard-Papiere konnten zu keiner nachhaltigen Erholung führen. Schade eigentlich. Immerhin hat Wirecard abseits der „Short-Attacken“ viele Argumente auf seiner Seite. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Es profitiert unter anderem vom boomenden Online-Handel und Zukunftstrends wie Mobile Payment. Dieses Wachstum will man mit den jüngsten Übernahmen von Zahlungsdienstleistern in Rumänien und Brasilien sowie der Kooperation mit Goodgame Studios im Bereich Online Games beschleunigen.
Wirecard wurde bereits in der Vergangenheit Opfer von „Short-Attacken“. Dabei ist das Unternehmen aufgrund vieler kleiner und großer Übernahmen in den Schwellenländern sowie eines schwer zu durchschauenden Geschäftsmodells relativ anfällig für solche Angriffe. Bisher hat man sie alle überstanden und den Aktienkurs kontinuierlich in die Höhe treiben können. Anleger, die daher überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Wirecard-Aktie profitieren möchten, setzen auf einen Mini Future Bull von UniCredit (WKN HY1CBY).
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Bildquelle: Pressefoto Wirecard
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