Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Erneut zu einem Kursrückgang kam es für den heimischen Markt, der ATX musste mit einem Minus von 1,0% aus dem Handel gehen. Am Nachmittag kam zusätzliche Belastung von einer wieder schwächer gestarteten Börse in den USA, dort drehte sich aber dann die Stimmung und auch das heimische Börsenbarometer konnte die Verluste eingrenzen. Allgemein herrschte Zurückhaltung vor der heutigen Veröffentlichung des Protokolls der letzten Fed-Sitzung und den Inflationsdaten in den USA, auch lastete die anhaltende Eskalation im Ukraine-Krieg auf der Stimmung. Zudem wurde vom IWF mitgeteilt, dass erwartet wird, dass sich die globale Konjunktur nächstes Jahr weiter abkühlen wird, ein Drittel der Weltwirtschafte dürfte diesem Report gemäß bis 2023 in eine Rezession rutschen.
Datenseitig und auch von der Unternehmensseite her blieb es am Dienstag sonst sehr ruhig. Einen schwachen Tag hatten die Ölwerte, die OMV verzeichnete einen Rückgang von 3,0%, Schoeller-Bleckmann rutschte um 1,5% nach unten, die beiden Titel litten unter der europaweit angespannten Stimmung in diesem Sektor. Eher schwach präsentierten sich auch die großen Bankenwerte, die Bawag erlitt einen Rückgang von 1,0%, für die Erste Group gab es einen Abschlag von 0,6%, lediglich die Raiffeisen Bank International konnte sich nach den Vortagsverlusten etwas stabilisieren und mit einer 0,2% höheren Notierung aus dem Handel gehen. Die Deutsche Bank bestätigte die Kaufempfehlung für Palfinger und liess auch das Kursziel von 38,0 Euro unverändert, der Kranhersteller endete dennoch leicht schwächer mit einem Abschlag von 0,7%. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte die EVN, für den Versorger ging es um 4,7% nach unten, auch der zweite Vertreter aus diesem Sektor wurde verkauft, der Verbund endete mit einem Minus von 2,7%. Stärkster Wert des Handels war Porr, die Baugesellschaft konnte sich gleich um 6,0% verbessern, auch UBM Development war gesucht, für den Immobilienentwickler ging es um 2,5% nach oben. Einen guten Tag hatte auch Do & Co, der Airline-Caterer konnte um 2,4% vorrücken.
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