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Immofinanz: 655.000 Stück zu Mischkurs 2,1 Euro und die Grenze 10,17 Mio. Stück (Bettina Schragl)

Kurz vor Weihnachten, am 23. Dezember, sind wir plangemäß mit unserem Aktienrückkaufprogramm 2014/15 gestartet. In den letzten Tagen des alten und den ersten Tagen des neuen Jahres kauften wir bislang 655.000 Aktien zurück (bis 2. Jänner 2015) – zu einem gewichteten Durchschnittskurs von EUR 2,10. 

Informationen zum aktuellen Stand des Programms finden Sie regelmäßig im Investor-Relations-Teil unserer Website: http://www.immofinanz.com/de/investor-relations/aktie/aktienrueckkaufprogramm/ 

In diesem Zusammenhang wollen wir noch auf zwei Fragen eingehen, die uns seit der Ankündigung des Rückkaufprogramms einige Male gestellt worden sind. 

Warum werden im Rahmen des aktuell laufenden Programms „nur“ bis zu rund 10,17 Mio. Stück Aktien zurückgekauft?

Weil wir aktuell nicht mehr Spielraum haben. Die 10%-Grenze (laut Aktiengesetz dürfen die von einer Gesellschaft erworbenen und gehaltenen eigenen Aktien nicht 10% des Grundkapitals übersteigen) war erreicht, wir haben daher parallel zur Veröffentlichung des Aktienrückkaufprogramms 2014/15 1% der Aktien eingezogen, sprich „vernichtet“. Rund 9% der von der IMMOFINANZ gehaltenen eigenen Aktien sind seit dem Jahreswechsel 2012/2013 in einer Finanzierung mit eigenen Aktien gebunden. Es ist geplant, diese Finanzierung im Volumen von EUR 150 Mio. noch im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 zurückzuzahlen. 

Warum generell ein Aktienrückkauf?

Bei einem Aktienrückkauf kauft ein Unternehmen seine eigenen Aktien und verringert so die Anzahl der im Umlauf befindlichen Stücke. Grundsätzlich wird dies vom Markt als positives Zeichen gewertet, zum einen weil ein Unternehmen damit in der Regel signalisiert, dass es die ausgegebenen Aktien für unterbewertet hält (siehe hoher Abschlag der IMMOFINANZ-Aktie zum Net Asset Value), zum anderen verbessern sich damit aber auch Profitabilitätskennzahlen, etwa der Gewinn je Aktie. 

Es kann natürlich nicht vorhergesagt werden, wie sich ein Rückkaufprogramm auf die jeweilige Kursentwicklung einer Aktie auswirkt. Generell gibt es aber zahlreiche Investoren, die Aktienrückkäufe begrüßen bzw. sich diese auch wünschen – vor allem wenn der Rückkaufskurs unter dem „fairen“ Wert liegt.

 



(08.01.2015)

Eduard Zehetner (CEO Immofinanz Group) (Foto: Immofinanz)


Birgit Noggler (CFO Immofinanz Group) (Foto: Immofinanz)


Eduard Zehetner (CEO Immofinanz Group), Birgit Noggler (CFO Immofinanz Group) (Foto: Immofinanz)


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Bettina Schragl

Leiterin der Konzernkommunikation der Immofinanz Group, sie schreibt unter http://blog.immofinanz.com/... .

>> http://blog.immofinanz.com/de/


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