Asiens Börsen zeigen sich am heutigen Mittwoch von ihrer besten Seite — und Japan führt das Feld klar an. Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten beflügeln die Märkte, während der Ölpreis deutlich nachgibt.
Der Nikkei 225 zieht heute um gut 3 Prozent auf rund 53.900 Punkte an und markiert damit den stärksten Tagesgewinn unter den großen asiatischen Indizes. Kein Zufall: Als einer der größten Ölimporteure der Welt reagiert Japan besonders sensibel auf sinkende Energiepreise. Der Brent-Preis fiel heute um mehr als 6 Prozent unter die Marke von 100 Dollar — das spürte die Tokioter Börse sofort.
Nahezu alle Sektoren zogen mit. SoftBank Group legte fast 8 Prozent zu, Technologiewerte wie Advantest und Tokyo Electron kletterten jeweils über 5 Prozent. Auch die großen Finanzkonzerne Mizuho Financial und Sumitomo Mitsui Financial verbuchten Gewinne von rund 4 bis 5 Prozent. Selbst die Automobilsparte zog an — Toyota gewann über 3 Prozent. Nennenswerte Verlierer gab es kaum.
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Auslöser der guten Stimmung war ein Medienbericht über einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung zur Beendigung des Iran-Konflikts. US-Präsident Trump sprach von laufenden Verhandlungen und beschrieb die iranische Seite als gesprächsbereit. Teheran wies eine direkte Beteiligung an Gesprächen zwar zurück — doch allein die Aussicht auf Deeskalation reichte, um den Ölpreis unter Druck zu setzen und die Risikobereitschaft der Anleger zu wecken.
Parallel dazu lockerte der Iran die Durchfahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus für Schiffe, die nicht als feindlich eingestuft werden. Auch das signalisierte zumindest einen taktischen Rückzug von der Eskalationsspirale der vergangenen Wochen.
Zudem veröffentlicht die japanische Zentralbank heute das Sitzungsprotokoll ihres geldpolitischen Treffens vom 22. und 23. Januar. Damals hielt die BoJ ihren Leitzins bei 0,75 Prozent und hob die Wachstumsprognosen an — für das Fiskaljahr 2025 auf 0,9 Prozent, für 2026 auf 1,0 Prozent. Keine großen Überraschungen, aber ein stabiles Fundament für den Markt.
Der Yen zeigte sich zum Dollar derweil kaum bewegt und notierte im höheren 158er-Bereich — ein Niveau, das japanische Exporteure traditionell stützt.
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