DroneShield baut sein Gegendrohnen-System konsequent aus. Die jüngste Partnerschaft mit dem britischen Optik-Spezialisten OpenWorks Engineering ist bereits die zweite Sensor-Integration innerhalb einer Woche — und unterstreicht, wie zügig das australische Unternehmen seine offene Plattformstrategie vorantreibt.
Die neue Kooperation verbindet OpenWorks' optische Sensortechnologie mit DroneShields Kommando-und-Kontroll-Software DroneSentry-C2. Das System bündelt Eingaben aus Radiofrequenz-, Optik- und weiteren Sensoren in einer einzigen Benutzeroberfläche. Die integrierte DroneOptID-Technologie nutzt dabei künstliche Intelligenz und maschinelles Sehen, um Drohnenbedrohungen automatisch zu erkennen, zu validieren und zu verfolgen — ohne kontinuierlichen Bedienereinsatz.
Chief Product Officer Angus Bean betonte, Kunden bräuchten Klarheit statt Komplexität. Die Erweiterung des Ökosystems solle ihnen mehr Flexibilität bei der Konfiguration ihrer Systeme geben.
Bereits am 18. März hatte DroneShield eine Partnerschaft mit Robin Radar Systems bekannt gegeben, die fortschrittliche Radartechnologien in die Plattform einbindet.
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Hinter der technologischen Expansion steht ein deutlich gewachsenes operatives Fundament. Für 2025 meldete DroneShield erstmals einen Jahresnettogewinn von 3,5 Millionen AUD — nach einem Umsatzsprung von 276 Prozent auf 216,5 Millionen AUD. Die Projektpipeline umfasst 295 Chancen in 50 Ländern und wuchs innerhalb eines Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden AUD.
Die Produktionskapazität soll bis Ende 2026 von rund 500 Millionen AUD auf 2,4 Milliarden AUD ausgebaut werden — gestützt durch neue Fertigungsstandorte in Australien, den USA und Europa sowie eine Verdopplung der Belegschaft auf über 450 Mitarbeiter. Anfang März nahm DroneShield zudem die erste EU-Produktion auf, mit geplanter Auslieferung der ersten europäisch gefertigten Systeme zur Jahresmitte 2026.
Am 21. März initiierte Jefferies die Coverage der ASX-notierten Aktie mit einem „Hold"-Rating und einem Kursziel von 3,70 AUD. Die Bank verwies dabei auf den EU-Produktionshochlauf und die milliardenschwere Pipeline — sieht die Bewertung aber offenbar bereits als ausreichend eingepreist.
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Die Aktie steht aktuell unter leichtem Druck: Trotz der Partnerschaftsmeldung gaben die Papiere am Dienstag nach, da eine Entspannung der Spannungen im Nahen Osten die Nachricht überschattete. Geplante Produktauslieferungen im ersten Quartal 2026 und die erwarteten Zahlungseingänge im zweiten Quartal werden zeigen, wie schnell das hohe Auftragsvolumen in tatsächlichen Cashflow mündet.
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