Neues Produkt, alter Gegenwind. Adidas hat gestern beim NCAA-Turnier seinen ersten vollständig 3D-gedruckten Basketballschuh präsentiert — ein technologischer Schritt, der den Konzern klar von Wettbewerbern wie Nike und Puma abheben soll. An der Börse kommt das Signal bislang nicht an.
Der noch namenlose Schuh debütierte auf dem Court, als Darryn Peterson von den Kansas Jayhawks ihn beim March Madness trug. Entwickelt wurde er im Rahmen von Adidas' neuer „R.A.P."-Plattform — kurz für „Radical Athlete Perception" —, die Athletenfeedback direkt in den Designprozess einbezieht. Für die Produktion setzt Adidas auf die Digital-Light-Synthesis-Technologie des kalifornischen Unternehmens Carbon3D. Das Modell orientiert sich an der DNA des Harden Volume 10 und kombiniert einen vollständig gedruckten Außenschuh mit einem textilen Innenfutter.
Der Schuh soll in den kommenden Monaten in den Handel kommen. Ein American-Football-Design folgt noch in diesem Jahr.
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Technologisch macht Adidas Fortschritte — fundamental bleibt der Druck erheblich. Das Geschäftsjahr 2025 schloss der Konzern mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf rund 24,8 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 2,06 Milliarden Euro ab. Trotzdem reagierten Anleger auf den Ausblick mit Verkäufen: Für 2026 rechnet Adidas mit einem operativen Ergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro — ein Wert, der unter den Analystenerwartungen liegt. Zölle und Währungseffekte belasten die Prognose mit rund 400 Millionen Euro.
Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über bis zu eine Milliarde Euro und eine um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie erhöhte Dividende konnten den Kurs nicht stützen. Die Aktie notiert knapp über ihrem 52-Wochen-Tief und hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 40 Prozent an Wert verloren.
Analysten bleiben verhalten: Berenberg senkte das Kursziel von 220 auf 190 Euro und hält an „Hold" fest. RBC Capital Markets bestätigt „Sector Perform" bei einem Ziel von 160 Euro.
Mittelfristig hält Adidas an seinem Ziel fest, die operative Marge bis 2028 auf über 10 Prozent zu steigern und die Erlöse jährlich im hohen einstelligen Bereich zu steigern. Ob Zölle und Währungsgegenwind in der prognostizierten Größenordnung durchschlagen oder die konservative Jahresprognose etwas Spielraum lässt, zeigt sich am 29. April mit den Q1-Zahlen — dem ersten konkreten Stresstest für die 2026er-Guidance.
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