Am Donnerstag, den 26. März, legt SFC Energy seinen geprüften Geschäftsbericht 2025 vor. Für Anleger ist das Dokument mehr als eine Pflichtübung — es muss die ambitionierte Defense-Strategie mit konkreten Zahlen untermauern.
Die vorläufigen Ergebnisse haben bei Analysten bereits für Bewegung gesorgt. Das bereinigte EBITDA von 16,7 Millionen Euro übertraf die Markterwartungen, und First Berlin sieht die operative Gewinnerwartung rund 27 Prozent über den bisherigen Konsensschätzungen. Die Kurszielanpassungen fallen entsprechend aus:
Das Kernthema des Jahresberichts ist die strategische Neuausrichtung Richtung Verteidigung. SFC Energy plant, die Defense-Erlöse von rund 14 Millionen Euro auf 23 bis 33 Millionen Euro zu steigern — was den Anteil reiner Verteidigungsanwendungen von etwa 10 auf bis zu 20 Prozent des Konzernumsatzes heben würde. Rechnet man zivile Sicherheitsanwendungen hinzu, könnte das breitere Segment auf rund 60 Prozent des Gesamtgeschäfts kommen.
Als Wachstumstreiber nennt das Unternehmen den Aufbau von US-Produktionskapazitäten, die Ausweitung des Wasserstoff-Brennstoffzellengeschäfts in Dänemark sowie neue Produkte für Drohnenabwehrsysteme. Ob diese Wachstumspfade mit konkreten Auftragseingängen hinterlegt sind, wird der geprüfte Abschluss zeigen müssen.
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Für 2026 peilt SFC Energy einen Umsatz von 150 bis 160 Millionen Euro an — bei einem bereinigten EBITDA von 20 bis 24 Millionen Euro. Das entspräche einem überproportionalen Gewinnanstieg gegenüber dem Umsatzwachstum, gestützt durch geringere Währungsbelastungen und den Wegfall von Einmalkosten.
Die Aktie notiert nach einem Jahresverlust von rund 38 Prozent noch immer deutlich unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 26,35 Euro. Nach dem Jahresbericht richtet sich der Blick auf den Zwischenbericht zum ersten Quartal, der für den 15. Mai geplant ist — und der erste Hinweise liefern wird, ob das Defense-Wachstum 2026 tatsächlich Fahrt aufnimmt.
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