AUA: Wer traut sich auf Airline-Gegenwind spekulieren? (Christian Drastil)

Während man am Markt dieser Tage eher über SkyEurope, Ronny Pecik, Niki Lauda & Co. spricht, ist die AUA-Aktie nach wie vor deutlich über der Marke von 10 Euro zu finden - ein Wert, den vor Jahresbeginn wohl kaum einer für möglich gehalten hatte. Doch ein Cocktail aus Ölpreisentwicklung, ein paar griffigen Analysen und geschickten Sagern vom Management brachten dem Titel die Zweistelligkeit. Und anders als SkyEurope ist die AUA-Aktie auch am Wiener Terminmarkt verfügbar.

Am Terminmarkt haben die Volatilitäten zuletzt kräftig angezogen, für Calls werden derzeit Volatilitäten von deutlich mehr als 40 bezahlt. Unserer Meinung nach ist das mittlerweile ein attraktives Szenario für Schreiber geworden. Blicken wir beispielsweise auf den März-Termin. Der 11er-Call wird hier mit „0,46 auf 0,52“ quotiert. Selbst, wenn man beim Market Maker keinen Verhandlungserfolg erzielt und „nur“ 0,46 erreichen kann, ergibt sich ein Break Even von immerhin 11,46 vor Spesen. Erst, wenn die AUA-Aktie darüber hinausgehen sollte, wird es haarig. Dann sollte die Position mit einem Kauf Closing zugemacht werden.

Für alle, die vielleicht sogar AUA-Aktien im Depot haben, lohnt sich diese Überlegung sogar nochmehr. Denn dann würde ein Covered Call Writing daraus werden. Schlimmstenfalls muss man die Aktie in o.a. Beispiel zu 11 Euro verkaufen. Freilich ist auch das ein Risiko.

(05.02.2007)

 Latest Blogs

» Wertpapier-KESt und der darauffolgende Nie...

» Warum Unternehmen an die Börse gehen, ohne...

» Börse-Inputs auf Spotify zu Julia Kistner ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, Sem...

» ATX knapp im Minus – doch der Total Return...

» Österreich-Depots: Weekend Bilanz (Depot K...

» Börsegeschichte 24.4.: Grösste Indexumstel...

» Wiener Börse Party #1142: ATX leicht schwä...

» Nachlese: Frederic Esters Yes, Korinna Sch...

» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Fre...


Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

>>


 Weitere Blogs von Christian Drastil

» Österreich-Depots: Weekend Bilanz (Depot K...

Aktiv gemanagt: So liegt unser wikifolio Stockpicking Öster­reich DE000LS9BHW2: -0.40% vs...

» Nachlese: Frederic Esters Yes, Korinna Sch...

Hören: https://audio-cd.at/page/podcast/8632 - Frederic Esters ist Geschäftsfü...

» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Fre...

Heute im #gabb: Um 14:39 liegt der ATX mit -0.13 Prozent im Minus bei 5806 Punkten (Ul...

» Börsepeople im Podcast S24/18: Frederic Es...

Hören: https://audio-cd.at/page/podcast/8632 Frederic Esters ist Geschäftsführ...

» Österreich-Depots: Etwas schwächer (Depot ...

Aktiv gemanagt: So liegt unser wikifolio Stockpicking Öster­reich DE000LS9BHW2: -0.40% v...