Penny ruft erneut Schinken-Zwiebelmettwurst zurück ( Finanztrends)

Penny warnt vor einer Charge seiner "Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst". In einer Probe wurden gefährliche E.Coli-Bakterien nachgewiesen. Betroffen ist Ware mit dem Verbrauchsdatum 24. März und der Chargennummer L06101.

Der Hersteller OVO Vertriebs GmbH gab den Rückruf am Montag bekannt. Verbraucher sollen die Wurst auf keinen Fall essen. Kunden können das Produkt in jeder Penny-Filiale zurückgeben – auch ohne Kassenbon.

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Welche Gefahr geht von den Bakterien aus?

Die nachgewiesenen STEC-Bakterien können Giftstoffe produzieren. Diese lösen schwere Durchfallerkrankungen aus. Im schlimmsten Fall droht ein lebensbedrohliches Nierenversagen, das sogenannte HUS-Syndrom.

Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Bei starken oder blutigen Durchfällen nach dem Verzehr sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Zweiter Alarm innerhalb weniger Wochen

Bereits Mitte März musste Penny dieselbe Wurstsorte zurückrufen. Damals war eine Charge mit Salmonellen belastet. Nun folgt der Nachweis eines weiteren gefährlichen Keims in einer neuen Charge.

Zwei Rückrufe für dasselbe Produkt in so kurzer Zeit? Das wirft Fragen zur Qualitätskontrolle bei der Herstellung auf. Penny und OVO betonen, die beanstandete Ware sofort aus dem Sortiment genommen zu haben.

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Was sollten Kunden jetzt tun?

Wer die Wurst mit der Chargennummer L06101 und dem Verbrauchsdatum 24. März zuhause hat, sollte sie entsorgen oder zurückbringen. Andere Chargen sind von diesem spezifischen Rückruf nicht betroffen.

Die Häufung solcher Vorfälle zeigt: Verbraucher sollten Produktwarnungen ernst nehmen. Offizielle Portale wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) listen aktuelle Rückrufe.



(24.03.2026)

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