Ein Seitenbacher-Fertigporridge ist im aktuellen ÖKO-TEST mit "ungenügend" durchgefallen. Das Labor wies einen Cocktail aus zehn verschiedenen Pestiziden nach. Elf getestete Bio-Produkte schnitten dagegen mit "sehr gut" ab.
Die Untersuchung des Verbrauchermagazins offenbarte eine deutliche Kluft. Während alle elf Bio-Porridges die Bestnote erhielten, fiel das konventionelle "Seitenbacher Frucht Porridge" komplett durch. Kritikpunkte waren neben dem Pestizid-Mix ein hoher Zuckergehalt von rund 22 Gramm pro 100 Gramm.
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Besonders kritisch bewerteten die Tester zwei nachgewiesene Fungizide. Cyprodinil und Fludioxonil stehen im Verdacht, als hormonell wirksame Stoffe das menschliche Hormonsystem zu stören.
Das Labor fand auch Spuren des umstrittenen Herbizids Glyphosat und seines Abbauprodukts. Noch brisanter: Es wurde Imidacloprid identifiziert – ein Insektizid, dessen Einsatz in der EU seit 2020 verboten ist. Die möglichen Wechselwirkungen dieser Stoffgemische im Körper sind kaum erforscht.
Der Test zeigt ein klares Bild. Die elf "sehr gut" bewerteten Porridges, darunter Produkte von Rewe Bio und Mymuesli, waren frei von Pestiziden und anderen bedenklichen Substanzen.
Insgesamt wiesen fünf der 19 getesteten Mischungen Pestizidrückstände auf. In einigen fanden sich zudem Mineralölrückstände oder Schimmelpilzgifte. Die Ergebnisse unterstreichen: Wer unbelastete Lebensmittel will, sollte genau hinschauen.
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Das Ergebnis trifft Seitenbacher besonders hart. Die Marke wird oft mit einem natürlichen Image verbunden. Bislang liegt keine Stellungnahme des Unternehmens vor.
Experten raten Verbrauchern, bei Fertigprodukten auf Bio-Siegel zu achten. Noch besser: Porridge einfach selbst aus Haferflocken kochen und mit frischem Obst süßen. So behält man die Kontrolle über alle Inhaltsstoffe.
Die Veröffentlichung dürfte den Druck auf konventionelle Hersteller erhöhen. Verbraucher werden künftig wohl genaue Auskünfte über Rohstoff-Herkunft und Pestizidvermeidung fordern.
Bleibt die Frage: Reagiert Seitenbacher mit einer Produktüberarbeitung oder schärferen Kontrollen? Der Test könnte ein Weckruf für die gesamte Branche sein. Die klare Überlegenheit der Bio-Produkte sendet ein unmissverständliches Signal.
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