Ein verheerender Dachstuhlbrand hat in der Nacht ein Mehrparteienhaus in Waldkraiburg schwer beschädigt. Alle 15 Bewohner konnten unverletzt fliehen, doch der Sachschaden geht in die Hunderttausende.
Gegen 4:15 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Graslitzer Straße aus. Der Dachstuhl stand bereits in Vollbrand. Rund 100 Feuerwehrleute und 20 Rettungskräfte kämpften bis in den Vormittag gegen die Flammen.
Laut Polizei hatten einige Bewohner die Gefahr zunächst nicht bemerkt. Die Feuerwehr musste sie aus dem Schlaf wecken und aus dem Gebäude bringen. Die koordinierte Evakuierung verlief erfolgreich.
Die Löscharbeiten waren extrem aufwendig. Große Mengen Löschwasser drangen durch die Geschossdecken und beschädigten die darunterliegenden Wohnungen massiv.
Das Haus ist aktuell nicht bewohnbar. Der Dachstuhl wurde weitgehend zerstört, hinzu kommen massive Wasserschäden. Behörden schätzen den Sachschaden auf mehrere Hunderttausend Euro.
Für den angespannten Wohnungsmarkt in Waldkraiburg bedeutet das den plötzlichen Verlust dringend benötigten Wohnraums. Die 15 Bewohner müssen nun kurzfristig neue Unterkünfte finden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Offizielle Angaben zur genauen Ursache gibt es noch nicht. Die Untersuchungen laufen.
Für die Eigentümer ist das Ergebnis entscheidend. Ihre Gebäudeversicherung wird detaillierte Ermittlungsberichte und Gutachten fordern, bevor die Schadensregulierung beginnt.
Dass Bewohner das Feuer zunächst nicht bemerkten, unterstreicht die Rolle von Rauchwarnmeldern. In Bayern herrscht zwar Installationspflicht, doch Experten mahnen zur Nachrüstung in älteren Gebäuden.
Intakte Brandwände und feuerhemmende Türen können die Ausbreitung verzögern. Auf dem Immobilienmarkt wird Sicherheit zunehmend zum Wertfaktor.
Die kommenden Wochen entscheiden über die Zukunft des Hauses. Statiker müssen prüfen, ob der Dachstuhl neu aufgebaut oder das Gebäude kernsaniert werden muss. Ein Notdach wird wohl erste Priorität sein.
Solche Sanierungen dauern oft Monate oder Jahre. Für die Eigentümer beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Bausubstanz zu sichern.
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