Der Aerospace-Konzern FACC hat in den ersten drei Quartalen Umsatzerlöse in Höhe von 358,3 Mio. Euro (Vergleichsperiode 2020: 398,5 Mio. Euro) erwirtschaftet. Die Umsätze in den Sommermonaten Juli und August 2021 waren laut FACC wie erwartet saisonbedingt niedriger, ehe ein starker September 2021 für einen letztlich soliden Quartalsumsatz sorgte. Das berichtete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten 2021 2,9 Mio. Euro (Vergleichsperiode 2020: -53,0 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern liegt nach neun Monaten bei –2,0 Mio. Euro (vs. –60,3 Mio. Euro in 2020). FACC CEO Robert Machtlinger: „Eine Reihe wichtiger Großprojekte, die wir uns in den vergangenen Wochen sichern konnten, erhöht die Marktanteile der FACC im Kerngeschäft“. Wie berichtet, sind widererwarten einige Gerichtsurteile gegen die FACC getroffen worden. Daraus ergibt sich, dass die FACC in diesem Geschäftsjahr eine Einmalbelastung von ca. 30 Mio. Euro wird hinnehmen müssen und den Ergebnisausblick entsprechen angepasst hat. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet FACC auf Basis der heute bekannten geplanten Kundenabrufe ein leichtes Umsatzwachstum im Bereich von 5 Prozent. Das EBIT soll mit dem Umsatz proportional steigen und im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen. FACC geht unverändert von einem Erreichen der Vorkrisenumsätze im Jahr 2024 - spätestens 2025 - aus.
Einschätzung: Für die Analysten von Raiffieisen Research hat FACC ein etwas besser als erwartetes Q3 21 Ergebnis veröffentlicht, welches aber im Rahmen der Konsensusschätzungen lag. Das EBIT übertraf die Raiffeisen-Prognose und auch der Nettogewinn war besser als von den Analysten geschätzt. Die Nettoverschuldung konnte durch ein neues Factoringprogramm zum Ende des Vorjahres reduziert werden. Die erstmalige Prognose für das Geschäftsjahr 2022e liegt unter den aktuellen Markterwartungen, wie die Raiffeisen-Analysten betonen.
FACC ( Akt. Indikation: 8,46 /8,51, 5,80%)
Die börsennotierte S Immo stockt ihr Portfolio auf. Zugekauft wurde das Bürohaus BudaPart Gate, ein Leed Gold zertifiziertes Class A Office-Gebäude, in Budapest. Die vermietbare Fläche beträgt rund 20.000 m2, das Gebäude ist laut S Immo vollvermietet. Die Büroimmobilie liegt am Eingang zum Areal BudaPart, dem größten städtebaulichen Entwicklungsgebiet von Budapest mit einem attraktiven Mix aus Office, Wohnen, Retail, Gastronomie, Unterhaltung und Naherholung mit Grün- und Freizeitanlagen in unmittelbarer Nähe zur Donau. Verkäufer ist die Market Asset Management Zrt., eine Tochtergesellschaft einer der größten Baufirmen in Ungarn. Über den Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.
Auch ein neues Research gibt es: Hauck & Aufhäuser stuft S Immo neu mit Kaufen und Kursziel 26,0 Euro ein.
S Immo ( Akt. Indikation: 21,20 /21,25, 0,35%)
Großauftrag für die Strabag-Gruppe in Frankfurt: Die Ed. Züblin AG realisiert in Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit der Dobler Metallbau GmbH einen markanten, 205 m hohen Büroturm für die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Auftrag für den schlüsselfertigen Bau des neuen „central business tower“ hat ein Bauvolumen im mittleren dreistelligen Mio.-Euro-Bereich.
Strabag ( Akt. Indikation: 37,80 /37,95, -1,11%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 10.11.)
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