Während viele Aktienmärkte historisch hoch bewertet sind, sucht der Cambria Global Value ETF gezielt nach den günstigsten Gelegenheiten in Industrie- und Schwellenländern. Der Fonds nutzt einen systematischen Prozess, um Nationen und Unternehmen mit attraktiven Bewertungskennzahlen zu identifizieren. Doch wie setzt sich das Portfolio aktuell zusammen?
Der ETF verwaltet aktuell 119 Titel. Die Strategie basiert auf einem zweistufigen Filter: Zunächst werden die günstigsten 25 Prozent der Länder anhand ihres zyklisch adjustierten Kurs-Gewinn-Verhältnisses (CAPE) ermittelt. Im zweiten Schritt erfolgt die Auswahl der Einzelaktien innerhalb dieser Märkte nach klassischen Value-Kriterien.
Diese Methode führt zu einer klaren Abgrenzung von technologieorientierten Märkten. Die Sektorallokation konzentriert sich stark auf zyklische und defensive Branchen. Finanzdienstleistungen stellen mit 29,94 Prozent die größte Position dar, gefolgt von Grundstoffen (14,11 Prozent) und Versorgern (10,93 Prozent). Technologieaktien machen hingegen nur etwa 3,88 Prozent des Portfolios aus.
Die konsequente Value-Ausrichtung spiegelt sich in den Bewertungsdaten wider. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Fonds liegt bei 11,06, während die Dividendenrendite 2,65 Prozent beträgt. Das verwaltete Vermögen beläuft sich auf rund 560 Millionen US-Dollar bei einer Kostenquote von 0,66 Prozent.
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Da die Strategie antizyklisch agiert, werden Positionen häufig in Regionen aufgebaut, die deutliche Kurskorrekturen oder lange Phasen der Underperformance hinter sich haben. Dieses Vorgehen führt zu einer hohen Abweichung von gängigen, marktgewichteten Benchmarks.
Die künftige Entwicklung des Portfolios hängt eng mit den langfristigen Gewinnerträgen der verschiedenen Weltregionen zusammen. Anpassungen erfolgen systematisch bei den regelmäßigen Neugewichtungen, sobald sich die Bewertungsrelationen zwischen den Ländern verschieben. Damit bleibt der ETF ein Instrument für Anleger, die gezielt auf eine Rückkehr zu historischen Bewertungsmittelwerten setzen.
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