Starbucks will seine Kunden wieder enger an sich binden. Mit der Initiative „Back to Starbucks“ krempelt der Kaffeeriese sein Treueprogramm grundlegend um, um die Besuchsfrequenz in den Filialen zu erhöhen. Doch reicht ein neues Punktesystem aus, um die Marktposition nachhaltig zu festigen?
Seit dem 10. März 2026 setzt Starbucks in den USA auf ein neues, dreistufiges Belohnungssystem. Statt eines einheitlichen Modells unterteilt das Unternehmen seine Mitglieder nun in die Kategorien Green, Gold und Reserve. Ziel dieser Umstellung ist es, den Kunden individuellere Vorteile zu bieten und gleichzeitig Anreize für häufigere Käufe zu schaffen.
Ein zentraler Kritikpunkt der Vergangenheit wurde dabei direkt adressiert: Für Mitglieder der höheren Stufen Gold und Reserve verfallen gesammelte „Stars“ künftig nicht mehr. Zudem unterscheidet sich die Sammelgeschwindigkeit je nach Status. Während Green-Mitglieder pro ausgegebenem Dollar einen Stern erhalten, steigert sich dieser Wert in der Reserve-Stufe auf 1,7 Sterne.
Neben dem digitalen Ökosystem investiert Starbucks auch in das physische Kundenerlebnis. Im Laufe des Jahres 2026 plant das Unternehmen, das Design seiner Tassen sowie die Bestuhlung in den US-Cafés zu erneuern. Ab Anfang 2027 sollen diese Updates auch global ausgerollt werden, um eine einladendere Atmosphäre in den Filialen zu schaffen.
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An der Börse wird dieser Kurs bisher positiv quittiert. Die Aktie konnte seit Jahresbeginn bereits um rund 23 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 88,12 Euro, nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Die nächsten Impulse für Anleger dürften Ende des Monats folgen. Am Mittwoch, den 25. März 2026, hält Starbucks seine jährliche Hauptversammlung ab. Die virtuelle Veranstaltung wird per Webcast übertragen und soll weitere Einblicke in die Umsetzung der strategischen Ziele geben.
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